Bei einer Sitzung der Betriebsleitung der Klinik informierte sich Landrat Thomas Karmasin über den Stand der Dinge. Karmasin stellte dann eine Videobotschaft online.

Fürstenfeldbruck

Coronavirus: Landrat mit Videobotschaft – Klinik vorbereitet

  • Tobias Gehre
    vonTobias Gehre
    schließen

Aus der ganzen Welt werden neue Fälle gemeldet. Innen- und Gesundheitsministerium haben einen Krisenstab gebildet. Und auch im Landkreis ist das Coronavirus mittlerweile Chefsache.

Fürstenfeldbruck –  In einer Videobotschaft auf Facebook hat sich Landrat Thomas Karmasin an die Bevölkerung gewandt. Das Fazit: Ein größerer Ausbruch der Krankheit ist nicht auszuschließen, der Landkreis ist aber vorbereitet.

Er habe sich bei einem Besuch in der Kreisklinik selbst von den Vorbereitungen auf eine mögliche Infektionswelle berichten lassen. Es gebe genügend Räume, in denen Patienten sofort isoliert werden könnten. Zudem sei zusätzliches Hygienematerial beschafft worden.

Das bestätigt auch Dr. Hermann Schubert, der in der Klinik als Hygienebeauftragter tätig ist. „Wir können stufenweise Isolationszimmer bis hin zu einer ganzen Station einrichten“, sagt der leitende Oberarzt. Zudem gebe es bereits einen hausinternen Pandemieplan, der noch auf frühere Infektionswellen wie etwa die Schweinegrippe zurück geht.

Die Mitarbeiter der Klinik seien im Umgang mit Infektionskrankheiten sowie mit der Schutzausrüstung ausgebildet. Dazu zählen laut Schubert Atemschutzmasken, Schutzbrillen, Schutzkittel und Desinfektionsmittel. Bald soll zudem noch eine neue Lieferung den Bestand aufstocken. Das sei ein Ergebnis aus der Sondersitzung mit dem Landrat.

Problematisch ist laut Schubert, dass momentan noch immer die „normale“ Grippe grassiere. Der Mediziner appelliert an alle Bürger, die Grippesymptome zeigen, diese beim Hausarzt abklären zu lassen – und nicht in der Klinik. Das sei besonders wichtig, damit der bislang reibungslose Ablauf im Brucker Krankenhaus nicht unnötig gestört werde. Der Arzt verweist auf eine Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Unter der Nummer (0 91 31) 68 08 51 01 gebe es Informationen für verunsicherte Menschen.

Dass es diese gibt, kann Landrat Karmasin nachvollziehen. Er sagt aber auch: „In der Kreisklinik sind Sie in guten Händen.“ 

  • Unterstützen Sie ihre Nachbarn und Tragen Sie sich hier als Helfer ein 
  • Sie brauchen Hilfe in der Corona-Krise? Auf dieser interaktiven Karte finden sie Unterstützung in Ihrer Näher 
  • Viele Unternehmen mussten wegen der Corona-Krise schließen. Dennoch bieten sie weiter ihren Service an. Eine Übersicht über alle lokalen Betriebe, die ihre Unterstützung brauchen, finden sie auf der unten angezeigten Landkarte 
  • Sie haben selbst ein Restaurant oder sind Einzelhändler und bieten nun an ihre Leistung zu liefern? Dann tragen Sie sich hier mit ihrem Unternehmen ein.

Wollen Sie Ihr Unternehmen in der Karte hervorheben? 

Dann informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten als Premium-Kunde.

 

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kommentare