Die Stele „VIII 2019“ von Siegfried Kreitner (l.) steht nun am Stadtwerke-Neubau. Gerhard Derriks von der Kulturstiftung war beim Aufbau der Lichtskulptur dabei. Foto: weber
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Die Stele „VIII 2019“ von Siegfried Kreitner (l.) steht nun am Stadtwerke-Neubau. Gerhard Derriks von der Kulturstiftung war beim Aufbau der Lichtskulptur dabei.

Weitere Werke folgen

Die erste Licht-Skulptur im Westen steht

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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Der Skulpturenpfad, der in der Innenstadt seinen Anfang nahm, erschließt nun den Brucker Westen. Im Rahmen des Projekts „Stadtkunstland“ werden vier Werke an unterschiedlichen Orten aufgestellt.

Fürstenfeldbruck – Den Auftakt machte das Werk „VIII 2019“ von Siegfried Kreitner, das seinen Platz vor dem Stadtwerke-Neubau gefunden hat.

Der Künstler beschäftigt sich in seinem Werk mit der Klimakrise. Denn die minimalkinetische Stele wandelt Sonnenlicht in Elektrizität um – und benötigt daher keinen Strom. Durch das Sonnenlicht können sich die Elemente, die in einer Höhe von über 2,50 Metern angebracht sind, bewegen. „Abhängig von der Lichtintensität variieren die Geschwindigkeiten“, berichtet Gerhard Derriks von der Kulturstiftung Derriks. So bewegen sich die Module auf der zur Sonne gewandten Seite schneller. Und die Sonnenenergie lädt auch einen elektrischen Akku. „Der hier gespeicherte Strom versorgt auch in der Dunkelheit die blauen LED-Leuchtelemente“, erklärt Derriks.

Im Rahmen des Wettbewerbs werden noch drei weitere Werke im westlichen Stadtgebiet aufgestellt: Die „Gimmeabreak-Helix“ stellt Fragen des Lebens. Der „Macrocontroller“ steht für Digitalisierung und ein weltoffenes Bruck. Und das Kunstwerk „Let there be light“ kann nur durch die Berührung von Menschen leuchten. Welches Kunstwerk die Stadt dann kaufen wird, können die Bürger in einer Abstimmung entscheiden. Auch die Kulturstiftung Derriks wird eines der Werke erwerben. Ziel ist laut Gerhard Derriks, alle vier Kunstwerke behalten zu können. Und auch ein fünftes wird dazu kommen – allerdings keine Lichtinstallation. Ingrid Hornefs „Mikado“ soll im künftigen Westpark sein Zuhause finden. INGRID ZEILINGER

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