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An der Unterkunft kam es zu Handgreiflichkeiten.

Ankerzentrum FFB

Flüchtling greift Sicherheitsdienst an

  • Thomas Steinhardt
    vonThomas Steinhardt
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Im Ankerzentrum neben dem Fliegerhorst ist es am Anfang dieser Woche zu einem Vorfall gekommen. Ein Asylbewerber wurde in die Psychiatrie (KBO) gebracht.

Fürstenfeldbruck– Ausgangspunkt war ein Streit am Eingang zur Asylbewerberunterkunft zwischen einem Flüchtling und einem Security-Mitarbeiter. Zunächst hieß es, dass ein Messer eine Rolle spiele. Die Polizei rückte mit mehreren Kräften an. Allerdings hatte alles dramatischer geklungen, als es war, wie ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage erklärte: Die Sicherheitsmitarbeiter hatten den Asylbewerber mittlerweile zu Boden gebracht und nach draußen verwiesen. Der Asylbewerber warf noch einige Steine in Richtung der Unterkunft, dann beruhigte sich diese Lage.

Ein zweiter Flüchtling zeigt seine Messer-Narben

Völlig unabhängig von diesem Vorfall – am Eingang gibt es wegen der im Ankerzentrum geltenden Regeln immer wieder mal Streit – kam ein anderer Asylbewerber im Rahmen dieses Einsatzes auf die Polizisten zu. Er zeigte seinen durchaus vernarbten Oberkörper und behauptete, mit einem Messer verletzt worden zu sein. Beim Arzt stellte ich dann heraus, dass dieser Flüchtling sich die neuen und zahlreichen alten Wunden (Ritzer) selbst zugefügt hatte, was er beim Arzt auch selbst einräumte. Er wurde in die Psychiatrie gebracht. Insgesamt gilt die Lage im Ankerzentrum, das nicht mehr so dicht belegt ist, als ruhig. 

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