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Beim Kauf etwa eines Lastenrads bekommt man finanzielle Hilfe der Stadt.

Fürstenfeldbruck

Förderung der E-Mobilität wird ausgeweitet

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Die Stadt will weiterhin die E-Mobilität fördern. Das 2019 auf die Beine gestellte Förderprogramm wird auch in diesem Jahr fortgeführt und stellenweise sogar erweitert. Ein Gefährt wurde aber aus der Förderliste gestrichen.

Fürstenfeldbruck – Seit August des vergangenen Jahres ist die Förderverordnung in Kraft. Gefördert werden Pedelecs, Lastenpedelecs, Lastenfahrräder, Lastenanhänger und Elektro-Kleinkrafträder. Bis Ende Dezember sind 37 Anträge eingegangen.

Zwölf der Anträge waren gewerblicher Natur (zehn Pedelecs und zwei Lastenpedelecs). Zwei Anträge stammten von Freiberuflern (ein Pedelec und ein E-Kleinkraftrad). Von Privatleuten gingen insgesamt 23 Anträge ein (darunter ein Pedelec, 13 Lastenpedelecs, zwei Lastenfahrräder, ein Lastenanhänger und drei Kleinkrafträder).

20 000 Euro schon ausgegeben

Im Haushalt waren für das ursprünglich von der CSU beantragte Förderprogramm 50 000 Euro eingeplant. Rund 7100 Euro davon wurden bereits in Anspruch genommen, weitere 13 500 Euro werden noch für bereits genehmigte Anträge gebraucht. In der Summe wurden also rund 20 000 Euro des Fördertopfes von August bis Dezember genutzt. „Mit 50 000 Euro für ein ganzes Jahr sind wir gar nicht so weit weg“, fand deshalb auch Vize-Bürgermeister Christian Götz (BBV).

„Das Programm war ein voller Erfolg“, urteilte ÖDP-Stadtrat Dieter Kreis. Die Weiterführung der Förderung stand im Umwelt- und Verkehrsausschuss deshalb auch nie in Frage. Einzig an wenigen Details justierten die Stadträte nach. So sollen in diesem Jahr auch Kinderanhänger, Dreiräder und E-Dreiräder für Erwachsene gefördert werden.

Und Falträder?

Die Verwaltung hatte außerdem vorgeschlagen, ebenfalls Falträder ohne Motor in die Förderrichtlinien mitaufzunehmen. Die Idee dahinter: Solche Gefährte würden sich hervorragend für die Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln eignen. Der Weg zur oder von der Haltestelle könnte dann mit dem Rad statt dem Auto zurückgelegt werden. Außerdem spart man sich die Mitnahmegebühr für Fahrräder in der Bahn. Die Stadträte konnte dieses Konzept allerdings nicht überzeugen. „Ich fürchte, wir finanzieren damit nur den Gardasee-Urlaubern das Radl für den Campingplatz“, sagte Christian Götz.

Neu aufgenommen in die Förderung wurde auf Vorschlag von Alexa Zierl (ÖDP) außerdem die Kombi aus Lastenfahrrad und Pedelec für Privatleute. Für diese waren Pedelecs bisher nicht förderfähig. Dazu einigte sich der Ausschuss darauf, dass in Zukunft auch S-Pedelecs gefördert werden. Diese Fahrräder erreichen Geschwindigkeiten bis zu 45 Stundenkilometer und sind damit auch für längere Strecken geeignet. Einzige Voraussetzung für die Förderung: Die Distanz zwischen Wohnort und Arbeitsplatz muss mindestens zehn Kilometer betragen.

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