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Mit Standort-Favorit: Förderverein kämpft weiter um Eishalle

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Von: Dieter Metzler

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Die beiden Vorsitzenden Karl Bärmann (l.) und Manuel Vilgertshofer kämpfen für die Eishalle. © Metzler

Eine Eishalle ist das erklärte Ziel des gleichnamigen Fördervereins des EV Fürstenfeldbruck. Die neue Vorstandschaft will enger mit der Stadt zusammenarbeiten und dem Eissport in Bruck neue Impulse geben.

FürstenfeldbruckNoch vor den Kommunalwahlen im März wollen die neuen Vorsitzenden des Fördervereins Eishalle, Karl Bärmann, Inhaber eines Jubilier- und Uhrengeschäfts, und Manuel Vilgertshofer, EVF-Vize und Inhaber einer Versicherungsagentur, mit allen Stadtrats-Fraktionen Gespräche führen. „Seit 30 Jahren versuchen die Eissportbegeisterten aus Bruck eine Bedachung oder Eishalle zu bekommen“, sagt Bärmann. In der Vergangenheit gab es viele Standort- und Lärmgutachten sowie Pläne, aber alles sei von den Stadtoberen abgelehnt worden. Selbst ein Dach einer anderen Halle, das die Stadt geschenkt bekommen hätte, wurde seinerzeit ausgeschlagen. „Für all diese Planungen und Gutachten, finanziert aus Steuergeldern, stände heute sicher schon eine halbe Halle“, glaubt Bärmann.

Wintersport vor Ort aus ökologischen Gründen

Die beiden neuen Macher des Fördervereins glauben auch, dass sich viele Schulen aus ökologischen Gründen von Ski-Lagern verabschieden und Wintersport vor Ort stattfinden wird. „Der LehrplanPlus der Schulen in Bayern sieht Wintersport vor“, sagt Vilgertshofer. „Die Schüler sollen sich sicher auf Eis und Schnee bewegen können.“ Schlittschuhlaufen sei dann die einzige Alternative.

Zwei von fünf ins Auge gefassten Standorte für eine Eishalle kristallisierten sich nach einer von der Stadt in Auftrag gegebenen Standortanalyse und Machbarkeitsstudie heraus: der Bolzplatz westlich vom Eisstadion und der Fliegerhorst. Fursty kommt für den Vorstand nicht infrage, nachdem unlängst bekannt wurde, dass die Bundeswehr den Standort erst 2026 aufgibt. „Dort könnte bestenfalls ab 2030/35 nach Beschluss der Nachnutzung und Beseitigung der Altlasten mit der Planung einer Eishalle begonnen werden.“

Das spricht für den Standort

Der Förderverein favorisiert den Standort zwischen dem jetzigen Freiluftstadion und dem städtischen Klosterstadion des SCF. „Das ist ein stadteigener Grund, der Standort hat eine zentrale Lage und dort könnte eine Eishalle einen Energieverbund mit dem Hallenbad bilden“, zählt Bärmann die Vorteile auf. „Auch das Miteinander mit den Anwohnern ist uns sehr wichtig.“ Eine Eishalle würde eine win-win-Situation mit sich bringen – insbesondere hinsichtlich des Immissionsschutzes. EVF und der Eis- und Rollsportclub könnten früher mit der Saison beginnen, womit ein Wettbewerbsnachteil gegenüber den anderen Vereinen wegfällt. Außerdem gäbe es keine wetterbedingten Ausfälle beim Publikumslauf, Training oder der beliebten Eisdisco. Eiszeit-Vermietungen nach 22 Uhr an Hobbymannschaften sowie Veranstaltungen außerhalb der Saison wären weitere Einnahmequellen.

Momentan rührt der neue Vorstand die Werbetrommel, um neue Mitglieder zu requirieren. Geplant sind Elternabende mit den vielen beim EVF spielenden Kindern. Außerdem will der Vorstand bei den Heimspielen um Mitglieder werben. Parallel läuft derzeit der Antrag auf Gemeinnützigkeit beim Finanzamt.

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