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Eine Allianz aus Stadtwerken will sich stärker im Klimaschutz engagieren.

Stadtwerke-Allianz

Gemeinsam für Klimaschutz

Rund 60 deutsche Stadtwerke und Regionalversorger haben die „Stadtwerke-Allianz für Klimaschutz“ ins Leben gerufen.

Fürstenfeldbruck In einer gemeinsamen Erklärung appellieren sie an die aktuelle und künftige Bundespolitik, den deutschen Klimaschutzzielen wieder die notwendige politische Bedeutung in der Energiewende beizumessen. Auch die Brucker Stadtwerke haben sich der Initiative angeschlossen.

Für die beteiligten Stadtwerke ist Klimaschutz ein entscheidender Teil ihres Daseinsvorsorgeauftrags. Darum haben viele Stadtwerke in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen für das Gelingen der Energiewende geleistet. Dieses Engagement werde durch die derzeitigen Rahmenbedingungen bestraft. „Schon seit Beginn an engagieren wir uns für den Klimaschutz vor Ort: angefangen von der Wasserkraft, über Fotovoltaik bis hin zu eigenen Windrädern. Nun werden unsere Investitionen doppelt bestraft. Wir werden die angestrebten Klimaziele nicht erreichen“, so Enno W. Steffens, Geschäftsführer der Brucker Stadtwerke.

Aus Sicht der Unterzeichner der Stadtwerke-Allianz haben energiepolitische Themen in den Wahlprogrammen der Bundestagsparteien eine viel zu geringe Rolle gespielt. Darum will die breite Allianz aus Stadtwerken dies jetzt stärker in den Vordergrund rücken.

Die Stadtwerke fordern zusätzliche Klimaschutzinstrumente ergänzend zum Emissionshandel, verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen für moderne Kraftwerke als Brückentechnologie ins regenerative Zeitalter. Dazu seien Konzepte für die lokale Verbindung von Energie, Wärme und Verkehr gefragt. Im Bereich der Digitalisierung soll darüber hinaus die Rolle der kommunalen Unternehmen gestärkt werden, um sensible Daten nicht allein multinationalen Konzernen zu überlassen.  tb

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