Ein E-Auto beim Laden an einer Stromtankstelle
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Im Landkreis gibt es bereits einige Lademöglichkeiten.

Fürstenfeldbruck

Hier gibt es Strom für Elektro-Fahrzeuge

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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Fürstenfeldbruck – Die Stadtwerke haben ihr Produkt- und Serviceangebot im Bereich Elektromobilität weiter verbessert und ausgebaut.

Fürstenfeldbruck - Seit Januar bietet der Energieversorger einen eigenen Ladetarif für Wallboxen mit separater Messung an. Der „FFBLadestrom“ stammt zu 100 Prozent aus Wasserkraft und ermöglicht eine Zweitarif-Messung. Damit erfüllt dieser – wie alle Stadtwerke-Tarife – die Voraussetzung für eine staatliche Förderung zur Anschaffung der eigenen Wallbox, wie das Unternehmen mitteilt. Denn der Strom für das Aufladen darf ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammen oder von der eigenen Photovoltaik-Anlage. Zudem muss die Wallbox an privat genutzten Stellplätzen in Wohngebäuden, von Eigentümern, Wohnungseigentümergemeinschaften, Mietern oder Vermietern genutzt werden.

Die Standorte der Ladesäulen.

„Wir haben verschiedene Boxen im Programm“, erklärt Matthias Beuter, Abteilungsleiter Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken. „Diese erfüllen alle die technischen Bestimmungen für den Betrieb und sind voll förderfähig.“ Bei der Anschaffung einer Wallbox mit elf Kilowatt Ladeleistung der Stadtwerke zur privaten Nutzung gebe es einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 900 Euro. Die Mittel aus dem Bundesförderprogramm würden die Anschaffungskosten fast vollständig abdecken, es blieben nur die Installationskosten.

Seit Jahresbeginn gelten zudem bessere Konditionen für das Laden an den Stadtwerke-Säulen. So fällt die Startgebühr weg. Im Gegenzug steigt der Arbeitspreis um zwei Cent pro Kilowattstunde an. „Damit rechnet sich ein schnelles Laden zwischendrin noch mehr, denn ganz gleich, wie oft geladen wird, der Einmalbetrag von 75 Cent pro Vorgang entfällt“, erklärt Felix Schmid, Abteilungsleiter Privatkundenvertrieb. Auch das Kartenpfand sei inzwischen abgeschafft worden. Bereits bezahlte zehn Euro Pfand werden mit der Jahresrechnung verrechnet.

Um dem steigenden Bedarf von Ladepunkten zu begegnen, baut das lokale Versorgungsunternehmen das eigene Ladenetz weiter aus. Zu den bestehenden sechs Ladestationen kommen weitere drei Säulen dazu. Geplant sind in diesem Frühjahr zudem neue Ladepunkte in Fürstenfeldbruck (siehe Grafik) sowie in der Gemeinde Wörthsee.  imu

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