Die Große Kreisstadt im Fernweh-Park bei Hof: Dessen Betreiber Klaus Beer (l.) mit Gabriele und Eduard Berghammer, die die Idee dazu hatten und sie auch umsetzten. 

Nach Motorradtour

Fürstenfeldbruck im Fernweh-Park

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Im Fernweh-Park bei Hof hängt bald ein Ortsschild aus Bruck. Gabriele und Eduard Berghammer hatten die Idee und überbrachten das Schild.

Fürstenfeldbruck– Eine Motorradtour führte Eduard Berghammer im vergangenen Jahr in den Fernweh-Park im oberfränkischen Markt Oberkotzau. „Ich bin begeisterter Tourenfahrer und seit 20 Jahren beim MSC Fürstenfeldbruck“, erzählt der 70-Jährige. Ein Ziel einer vom MSC organisierten Sternfahrt war der Fernweh-Park. Dieser wurde am 9. November 1999 – zehn Jahre nach dem Mauerfall – von Klaus Beer errichtet und ist ein Zeichen für grenzenlose Freiheit und Völkerverständigung. Aus aller Welt hängen dort Ortsschilder. Als Berghammer seiner Frau Gabriele Fotos davon zeigte, wollte sie unbedingt auch dorthin fahren.

Und zufällig lernten die beiden Brucker bei ihrem Besuch den Betreiber kennen. Die Berghammers bemerkten dabei, dass Bruck nicht unter den annähernd 1000 Schildern war.

Berghammer wandte sich an OB Raff. Und der ließ ein Schild anfertigen. Dieses überbrachten die Berghammers persönlich. Beer hatte sich gewünscht, dass die Stadt auch Schilder der Partnerkommunen organisiert. Denn es soll keine gelbe Wand mit lauter gleich aussehenden Ortsschildern entstehen. Doch das sei sehr kompliziert, berichtet der Motorradfan. Daher habe man die Namen einfach auf das gelbe Ortsschild gedruckt.

Solche hängt Beer normalerweise nicht auf. Doch für Bruck machte er eine Ausnahme, nachdem Eduard Berghammer zweimal gekommen war. Zudem kennt er die Stadt, denn der Bruder seiner Frau wohnte in Emmering, und den besuchte er öfter. Der Betreiber hegt die Hoffnung, dass der OB doch noch Schilder der Partnerstädte organisiert. „Dann bekäme Bruck einen ganzen Pfahl“, erklärt Gabriele Berghammer. 

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