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Popcorn darf nicht fehlen: Markus Scherer ist ein Stammgast beim Fürstenfelder Kinosommer. Vier Filme in einer Woche sieht sich der Moorenweiser im Stadtsaalhof an.

In den Sommerferien

Das ist beim Brucker Kinosommer geboten

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Wenn die Sterne über dem Kloster leuchten und der Filmprojektor flimmert, dann ist wieder Kinosommer in Fürstenfeld.

Fürstenfeldbruck – Ein Robert-Redford-Film, Stan & Ollie, eine deutsche Komödie und der Queen-Film „Bohemian Rhapsody“ – Markus Scherer (60) geht in dieser Woche in die Kino-Vollen. Vier Mal kommt der Moorenweiser innerhalb der sieben Tage zum Kinosommer, er ist absoluter Stammgast in Fürstenfeld, wie er beim Popcornkaufen erzählt. „Von Haus aus“ kommt er jedes Jahr einige Male, sagt Scherer. Er sucht sich die Filme gezielt aus, sitzt am liebsten auf der überdachten kleinen Tribüne vor dem Stadtsaal und dann darf eines natürlich nicht fehlen: „Popcorn und Cola, das ist einfach Kinoprogramm.“

Der Duft von der Popcornmaschine, der süß und buttrig durch den Stadtsaalhof zieht, macht schon einiges an Kinoflair aus. An diesem Montagabend ist es sehr still im zum Kinosaal umfunktionierten Kloster-Innenhof, eine überschaubare Anzahl an Besuchern und kaum Geräusche von außen schaffen eine angenehme Kinoruhe. Als es langsam dunkel wird, starten die Trailer – zu lange, denn fast jeder Film der kommenden zwei Wochen bekommt eine Vorschau.

Auf den Plätzen im Kloster-Innenhof verfolgen die Besucher die Kinofilme. Los geht es, sobald es dunkel wird.

Stan & Ollie begeistert Laurel & Hardy-Fans

Dann startet das eigentliche Hauptprogramm: „Stan & Ollie“, ein Film über das Karriereende des Komiker-Duos Laurel & Hardy, ein ernsthafter Film über das Kino selbst, Künstler nach ihrem Karrierehöhepunkt und ihre Kämpfe gegeneinander. In Fürstenfeld haben sich ein paar alte Laurel & Hardy-Fans eingefunden. „Das war ein Klassiker“, sagt Erich Bogner (56), der zusammen mit Lisa Schattner (56) gekommen ist.

Früher hat Bogner die Komödien von Dick & Doof im Fernsehen gesehen, den Film aus dem letzten Jahr wollte er schon im Kino anschauen, ist aber nicht dazu gekommen. „Die Kritik war sehr vielversprechend“, sagt Bogner. Er erwartet einen interessanten Film über die Schwierigkeiten der beiden Filmstars, die nach außen hin immer lustig waren – aber wie man ja von lustigen Menschen weiß, sind sie oft nicht ganz einfach.

Bei der Filmauswahl ist immer irgendetwas dabei

Die Programmauswahl schätzen Lisa Schattner und Erich Bogner aus Weßling.

Bogner und Schattner sind regelmäßige Open-Air-Gänger. Jedes Jahr statten sie einem der Freiluft-Kinos in der Region einen Besuch ab. „Es muss halt Wetter und Film passen“, sagt Bogner. Und wenn es gutes Wetter ist, dann ist es sowieso schön, draußen zu sitzen, sagt Lisa Schattner. Am Fürstenfelder Kinosommer schätzt Erich Bogner das Programm: „Bei der Filmauswahl ist immer irgendetwas dabei.“ Für Markus Scherer ebenso, er freut sich auf den Film: „Stan und Ollie sind meine Jugend“, erinnert er sich. „Das war damals noch richtiger Humor.“ Er hat ebenfalls vorab gelesen, dass es um das Leben der beiden abseits der Scherze geht. „Da hab ich mir gedacht, das interessiert mich jetzt.“

Er sucht sich seine Filme bewusst aus und freut sich auf einen für ihn besonderen Höhepunkt. „Das absolute Highlight für mich wird ‚Bohemian Rhapsody’!“ Den Film über die Rockband Queen mit all ihren Hits hat er im Kino schon gesehen, am Samtag will er die große Leinwand in Fürstenfeld und den Sound genießen. Popcorn und Cola werden dabei nicht fehlen.

Die nächsten Filme:

Am heutigen Mittwoch läuft die Komödie „Die Goldfische“mit Tom Schilling und morgen der Stummfilm „Vom Lokführer, der die Liebe suchte“. Weitere Infos stehen auf www.ffb-kinosommer.de

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