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Abgesperrt hat Antonio di Gorga das Nabucco.

Nach zehn Jahren

Fürstenfeldbruck: Italo-Wirt schließt das Nabucco

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Nach zehn Jahren hat Wirt Antonio di Gorga die Tür des Nabuccos in Fürstenfeldbruck geschlossen. Wie es mit der Gaststätte weitergeht, steht auch schon fest. 

Fürstenfeldbruck – Nach zehn Jahren hat Antonio di Gorga die Tür zu seinem Ristorante Nabucco zugesperrt. Die Gaststätte im ersten Stock des ehemaligen Jungbräu an der Hauptstraße wird künftig von im gleichen Gebäude ansässigen Unterhaus-Wirt Patrick Gessner verwaltet. Di Gorga wird sich ausschließlich dem Brunello im Brunnenhof widmen, das er seit zwei Jahren betreibt.

„Die Arbeit ist meiner Frau Francesca und mir einfach zu viel geworden“, erklärt der in Neapel geborene Original-Italiener seinen Rückzug von der Hauptstraße. Auch einige Hotels im Landkreis Fürstenfeldbruck mussten kürzlich schließen. Das Brunello mit seiner idyllischen Innenhof-Lage wird nun die Hauptwirkungsstätte des 47-Jährigen sein. Am kulinarischen Angebot werde sich nichts ändern. Auch nicht daran, dass einer seiner exklusiven Weinlieferanten aus Apulien kommt und in der Schlagerszene eine feste Größe ist: Mit Al Bano hat sich di Gorga erst vor knapp drei Wochen nach einem Konzert in Stuttgart getroffen. Im Dezember, wenn der Star nach München kommt, plant er eine Stippvisite im Brunello, nachdem er vor Jahren bereits inkognito das Nabucco besucht hatte.

Unklar ist noch, wie Patrick Gessner das ehemalige Ristorante betreibt. In Brucks umtriebiger Gastro-Szene wird gemunkelt, dass der 32-Jährige in dem Lokal, das wie das gesamte Gebäude der katholischen Kirche gehört, mexikanische Küche etablieren möchte. So gut wie klar ist, dass die bisher im Nabucco aktive stadtansässige Kaltenberg-Brauerei diesen Zentrum-Standort an die Münchner Paulaner-Konkurrenz verlieren dürfte. 

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