Das Rathaus Fürstenfeldbruck
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Fürstenfeldbruck

Junge Beiräte wollen die Stadt verschönern

  • Lisa Fischer
    vonLisa Fischer
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Themen rund um die Außenbereiche der Stadt standen bei der zweiten Sitzung des im Oktober neu gewählten Stadtjugendrats auf der Tagesordnung. Diese musste coronabedingt online stattfinden. Diskutiert wurde dabei unter anderem über den Basketballplatz in der Frühlingsstraße.

Fürstenfeldbruck - „Ein Mitglied aus dem Stadtjugendrat wohnt in der Nähe und hat festgestellt, dass der Platz ziemlich heruntergekommen ist“, berichtet der Vorsitzende des Gremiums, Korbinian Butterer. Ein Teil des Bereichs sei schon mit einem roten Flatterband abgesperrt. Und auch die an den Basketballplatz angrenzende Sandgrube sei nicht mehr benutzbar. „Wir haben das Thema in der Sitzung an den Oberbürgermeister Erich Raff heran getragen“, sagt Butterer. Die Stadt prüfe nun ein weiteres Vorgehen.

Auch zwei Unterführungen in der Großen Kreisstadt möchte der Stadtjugendrat verschönern lassen – und zwar mit Graffiti. Bei einem vom Stadtjugendrat ausgeschriebenen Wettbewerb mit dem Motto „Das ist Fürstenfeldbruck“ können sich Künstler bewerben. Eine der betreffenden Unterführungen ist die unter der Dachauerstraße Höhe Josef-Spittal-Straße.

„Bei der zweiten Unterführung müssen wir noch abwarten“, sagt der 16-jährige Vorsitzende. Denn die S-Bahn-Unterführung würde der Deutschen Bahn gehören. Eine Graffiti-Verschönerung müsse man zunächst mit dem Unternehmen abklären.

Besondere Aschenbecher

Von Stadtjugendrat-Kollegin Veronika Droth sei der Vorschlag gekommen, besondere Aschenbecher in der Stadt zu platzieren. „Auf den Behältern würde eine Frage stehen und man könne den Zigarettenstummel bei ,ja’ oder ,nein’ einwerfen“, erklärt Korbinian Butterer das Konzept. So würden möglicherweise mehr Zigaretten in, statt neben dem Mülleimer landen, vermutet der Vorsitzende. Laut den Nachforschungen von Ratsmitglied Droth würden sich die Kosten für einen solchen Aschenbecher auf 130 Euro pro Stück belaufen. Ein normaler Behälter koste lediglich zwei Drittel davon. Oberbürgermeister Raff habe in der Online-Sitzung angedeutet, dass dies finanziell schwierig umzusetzen sei, berichtet Butterer. „Deshalb überlegen wir nun, ob wir solche Aschenbecher eventuell selbst gestalten.“

Eine weitere Idee des Gremiums, bei der die Stadtjugendratmitglieder ebenfalls noch abwarten möchten, ist es, die Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl per Video vorzustellen. „In Form von einem Fragenkatalog können sich die Politiker den Wählern vorstellen“, erklärt Butterer. Das Vorhaben möchten die jungen Brucker gegen Mai oder Juni angehen. „Unser Augenmerk liegt zuerst einmal auf dem Wettbewerb für die Unterführungen“, sagt Butterer.

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