Das Rathaus Fürstenfeldbruck
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Stellennachbesetzungen

Keine Extras fürs Bauamtspersonal

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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Viele Bauvorhaben, das bedeutet viel Arbeit für das Personal im Bauamt und der Stadtplanung.

Fürstenfeldbruck - Doch in der Vergangenheit konnten freigewordene Stellen oft nur mit großer zeitlicher Verzögerung wieder besetzt werden. Die Freien Wähler haben daher beantragt, ein innovatives und finanziell attraktives Besoldungskonzept für die Bauamtsmitarbeiter zu erarbeiten. Doch eine Sonderbehandlung wird es nicht geben. Stattdessen soll sich im Vorfeld der Haushaltsberatungen eine Arbeitsgruppe mit dem Thema befassen.

FW-Fraktionsvorsitzender Markus Droth wies auf die gewaltigen Projekte hin, die in den nächsten Jahren anstehen. „Da sind gewisse Kapazitäten nicht eingeplant.“ So sei eine Stelle mit Sperrvermerk derzeit nicht besetzt. Ihm fehlte jedoch eine Stellungnahme des Bauamtes.

Der Antrag gehe in die richtige Richtung, sagte OB Erich Raff zu Beginn der Diskussion. Doch die Probleme bei der Stellennachbesetzung hätten sich in jüngster Vergangenheit erledigt. So sei schnell neues Personal gefunden worden. Man wisse, dass gute Mitarbeiter Begehrlichkeiten anderer Kommunen wecken. Doch hier nutze man bereits Möglichkeiten, um sie zu halten. Daher hielt er nichts von einer Bevorzugung eines Amtes. „Das wird böses Blut geben.“

Andreas Lohde (CSU) forderte Mut, die vorhandenen Möglichkeiten wie Prämien oder Höherstufungen zu nutzen. Die Verwaltung leiste sich Stellen, die andere Kommunen nicht hätten. Lohde schlug vor, mit dem Bauamtsleiter zu sprechen. Zudem habe dieser bereits angekündigt, mehr auf externe Kompetenzen zu setzen und nicht alle Aufgaben intern zu erledigen.

Klaus Wollenberg (FDP) regte eine Arbeitsgruppe an. In dieser könnte die Bauverwaltung darlegen, wie sie Aufgaben bewältigen kann und wie es beim Thema Personal aussieht. Dem schloss sich der Finanzausschuss gegen eine Stimme an. Der Antrag wurde entsprechend abgelehnt.  imu

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