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Elvis auf der Leinwand - Ein Höhepunkt des Fürstenfelder Kinosommers

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Gespannt verfolgten die Kinosommer-Besucher auf der Leinwand den Werdegang des Musikers Elvis Presley.
Gespannt verfolgten die Kinosommer-Besucher auf der Leinwand den Werdegang des Musikers Elvis Presley. © Weber

Szenen aus dem Leben des berühmten Musikers Elvis Presley flimmerten beim Kinosommer über die Leinwand. Auf den Liege- und Klappstühlen im Stadtsaalhof hatten es sich zahlreiche Elvis-Fans bequem gemacht. Einige waren das erste Mal im Fürstenfelder Freiluftkino – für andere ist der Besuch ein Muss.

Fürstenfeldbruck – Ein besonderes Highlight des diesjährigen Kinosommers war der Film über die Musiklegende Elvis Presley. Die Biografie über das Leben des King of Rock’n’Roll, wie er oft genannt wurde und wird, lockte sehr viele Besucher in den Stadtsaalhof.

Junge Elvis-Fans: Marina Köber und Maximilian Schußer machten es sich in der ersten Reihe bequem.
Junge Elvis-Fans: Marina Köber und Maximilian Schußer machten es sich in der ersten Reihe bequem. © Weber

Marina Köber und Maximilian Schusser aus Mammendorf waren das erste Mal im Sommerkino in Fürstenfeld. „Ich bin ein großer Fan von Autokinos und dachte mir, dass eine solche Open-Air-Veranstaltung sehr ähnlich ist“, sagte Marina Köber. Elvis-Fan Maximilian war vor allem wegen der Filmmusik da. Der 19-Jährige hört in seiner Freizeit gerne die Musik der Ikone. Die beiden machten es sich mit Getränken auf den grünen Liegestühlen in der ersten Reihe gemütlich.

An Elvis’ Todestag die Schule geschwänzt

Erzählten sich viele Elvis-Anekdoten: (v.l.) Eva und Herbert Hörnlein mit Peter Schiele.
Erzählten sich viele Elvis-Anekdoten: (v.l.) Eva und Herbert Hörnlein mit Peter Schiele. © Weber

Auch die Besucher Herbert und Eva Hörnlein sowie Peter Schiele haben diverse Elvis-Anekdoten. So erinnert sich Herbert Hörnlein nur zu gut an Elvis’ Tod im Jahre 1977. Er schwänzte an diesem Tag die Schule, da sein Vater und er in zu großer Trauer waren. Die beiden waren eingefleischte Elvis-Anhänger. „Ich bin quasi mit ihm aufgewachsen. So lange ich denken kann lief im Radio meines Vaters Elvis-Musik rauf und runter. Das Erste, was ich morgens gehört habe. war ein Lied von Elvis“, erinnert sich Herbert Hörnlein. Zusammen mit seiner Frau Eva hat er es sich, ausgestattet mit Aperol, Kellerbier und Erdnüssen, in den Stühlen bequem gemacht.

Brucker DJ erinnert sich an Elvis-Zeit zurück

Auch der Begleiter der Hörnleins Peter Schiele ist ein wahrer Elvis Presley-Fan. Der ehemalige DJ der Edibar in Fürstenfeldbruck erinnert sich nur zu gut an die Elvis-Zeit. „Als die jüngere Generation in der Bar damals um 23 Uhr gehen musste, habe ich für die Älteren immer Elvis aufgelegt“, erzählte Schiele. Aber auch so hört er immer noch gerne seine Musik. „Es kamen auch immer zahlreiche Rock’n’Roll-Tänzer in die Bar. Da war schon einiges geboten“, sagte er.

Das Kinosommer-Trio (v.l.) Helga Krutsch mit Charlotte und Manfred Hofmann ist oft zu Gast im Stadtsaalhof.
Das Kinosommer-Trio (v.l.) Helga Krutsch mit Charlotte und Manfred Hofmann ist oft zu Gast im Stadtsaalhof. © Weber

Ein paar Reihen weiter saß ein weiteres Kino-Trio: Charlotte und Manfred Hofmann waren mit Helga Krutsch zu Besuch im Freiluftkino. Charlotte Hofmann wurde der Film von ihrer Schwester empfohlen, weshalb sie ihre beiden Begleiter mitnahm. Die drei versuchen jedes Jahr das Sommerkino zu besuchen. „Man muss ein solches Angebot einfach nutzen. Gerade in so einem schönen Ambiente. Das gibt es nicht oft“, schwärmte Manfred Hofmann.

Elisabeth Rummel, die mit ihrer Tochter zu Besuch war, war nach der Vorstellung von dem Film begeistert und von der Geschichte fasziniert. „Ich habe mich noch nie detailliert mit dem Leben von Elvis Presley befasst“, sagte sie.

Der Film, der erst im Mai erschienen ist, erzählt die Geschichte von Elvis Presley, gespielt von Austin Butler, aus der Sicht von dessen Manager und Wegbegleiter Tom Parker. Der Regisseur Baz Luhrmann führt die Zuschauer durch Elvis gesamtes Leben bis hin zu seinem Tod. Zahlreiche musikalische Elemente hielten die Spannung und die Laune der Besucher des Sommerkinos stets hoch. Knapp drei Stunden dauerte die Vorführung. Für die Zuschauer gab es zwischendurch eine Pause.

Der Kinosommer läuft noch bis Samstag, 20. August. Infos unter www.ffb-kinosommer.de. Antonia Plamann

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