Maibaumaufstellen in Fürstenfeldbruck.
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Maibaumaufstellen in Fürstenfeldbruck.

Fürstenfeldbruck

Maibaum-Feste fallen der Pandemie zum Opfer

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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Nach den Absagen von Marksonntag und Volksfest ist es keine wirkliche Überraschung: Auch in diesem Jahr wird kein Maibaum aufgestellt. Sowohl der Maibaumverein Puch als auch der katholische Burschenverein Aich verzichten auf den Brauch. Und die Stadt wäre ohnehin nicht an der Reihe gewesen.

Fürstenfeldbruck - Als der Maibaumverein Puch im vergangenen Jahr die Maifeier absagte, ging man noch davon aus, ein Jahr später den Stamm wieder aufstellen zu können – außer der Reihe. Doch die Pandemie hat auch das Brauchtum weiterhin fest im Griff. „Wir haben aufgrund der Situation gar nichts unternommen“, sagt der Vorsitzende Christian Braunmiller. Sicher sei man enttäuscht. „Aber die Situation ist so, ändern können wir es eh nicht.“ Ob man nächstes Jahr wieder aktiv wird, ist noch nicht entschieden.

Aich

Auch der katholische Burschenverein Aich hat sich dazu entschieden, heuer auszusetzen. „Ein traditionelles Aufstellen mit der tatkräftigen Unterstützung der Aicher Männer wäre nicht durchführbar“, sagt der Vorsitzende Philipp Vonhausen. Denn der Stamm wird mit reiner Muskelkraft aufgerichtet. Und dann gibt es noch einen zweiten Grund, bei dem Corona den Burschen ausnahmsweise mal positiv in die Karten spielt: Der Verein feiert im nächsten Jahr sein 115. Gründungsfest. Und da ist es Tradition, einen Festbaum in der Maibaumschiene aufzustellen, erklärt Vonhausen. „Da die Planungen für das Gründungsfest schon laufen, haben wir uns gleich entschlossen, den Maibaum zu schieben.“ So hoffe man, nächstes Jahr ohne Corona feiern zu können.

Normalerweise kämen sich die Burschen und die Stadt Bruck dann in die Quere. Denn die jungen Kerle unterstützen auch bei der Aufstellung vor dem Marthabräu. Doch die Stadt hat bereits signalisiert, ihrerseits noch ein Jahr zu warten. Denn die Burschen sollen ihr Jubiläum feiern dürfen.  imu

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