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Marktsonntag in Bruck.

Fürstenfeldbruck

Marktsonntag: Wer Standgebühr nicht überweist, zahlt mehr

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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Für Fieranten, die ihre Standgebühr erst direkt am Marktsonntag bezahlen, wird die Miete teurer. Die Stadt verlangt künftig zehn Euro zusätzlich – auch um diese Praxis zu beenden.

Fürstenfeldbruck – Zwei Marktsonntage gibt es im Jahr in der Kreisstadt: Ende April im Rahmen des Volksfestes und einen am letzten Oktobersonntag. Rund 300 Fieranten bewerben sich, aus denen die Verwaltung 160 bis 180 Verkäufer auswählt. Die Standgebühr – elf Euro pro Meter aber mindestens 25 Euro sowie 20 Euro für Verzehrstände – können diese vorab überweisen. Doch das tun nicht alle. 50 bis 70 Fieranten kommen der Zahlungsaufforderung nicht nach, berichtete Andreas Habersetzer, der die Marktsonntage organisiert, im Hauptausschuss. Dazu kommen noch je nach Wetter fünf bis 20 Verkäufer, die morgens auf einen freien Stand hoffen.

Um die Standgebühr zu bekommen, muss ein städtischer Mitarbeiter das Geld vor Ort kassieren. Laut Verwaltung ein Arbeitsaufwand von zwei bis drei Stunden für insgesamt drei Angestellte. Um diesem Aufwand Rechnung zu tragen, soll die Zusatzgebühr von zehn Euro erhoben werden. „Wir liegen damit im Schnitt der umliegenden Kommunen wie Puchheim und Olching“ berichtete Habersetzer.

Die Gebührensatzung für die Wochen- und Jahrmärkte soll entsprechend angepasst werden. Die übrigen Gebühren bleiben unverändert. Klaus Wollenberg (FDP) fragte nach, ob die Gebühren künftig umsatzsteuerpflichtig werden. Kämmerin Susanne Moroff schlug vor, einen entsprechenden Passus in die Satzung mit aufzunehmen. Nach diesem erhöhen sich die Gebühren dann um den Betrag der Umsatzsteuer.

Der Finanzausschuss stimmte geschlossen zu. Das letzte Wort hat nächste Woche der Stadtrat.  imu

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