Beate Zschäpe: Verteidiger fordern maximal zehn Jahre Haft

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Höherer Anspruch: Die Blaskapelle des Musikvereins präsentiert im Sparkassensaal ein breites musikalisches Programm.

Weihnachtskonzert 

Mozart, Händel und Pop: Neuer Musikverein setzt auf Klassiker

Mit neuem Namen und unverändertem Schwung unterhielt der Musikverein Fürstenfeldbruck ein begeistertes Publikum beim Weihnachtskonzert im Sparkassensaal.

Fürstenfeldbruck – Bei der Auswahl ihrer Stücke setzte die Blaskapelle vor allem auf Klassiker – und zwar im doppelten Sinne. Denn neben Weihnachts-Hits aus der Popwelt standen auch Mozart und Händel auf dem Programm.

Der ehemalige Jugend Musik Verein steht seit gut einem Jahr unter der Leitung von Profi-Musiker Steffen Schmidt. Und der hat einen höheren musikalischen Anspruch mitgebracht, was sich im Programm des gut einstündigen Weihnachtskonzerts durchaus niederschlug. Ein Menuett aus Mozarts 39. Sinfonie und Händels „Lass mich mit Tränen“ zeigten, welche Bandbreite sich die Kapelle inzwischen erspielt hat, übrigens mit besonders herausragenden Klarinetten. Um einen möglichst optimalen Klang zu erzielen, nahmen sich die Musiker sogar eine kurze Auszeit zum Nachstimmen ihrer Instrumente.

Wer auf moderne Weihnachts-Klassiker gehofft hatte, kam ebenfalls zu seinem Recht. Mögen „Last Christmas“ und „Driving Home for Christmas“ in diesen Wochen auch regelmäßig aus dem Radio schallen – überhören kann man solche Titel nicht, und mit seinen Bläserversionen gab der Musikverein ihnen ohnehin ein frisches neues Gesicht. Beim „Jingle Bell Rock“ lieferten die Bläser sogar eine kurze Gesangseinlage – womöglich hat da die Brucker Chorgemeinschaft abgefärbt, mit der sich die Musiker den Probenraum teilen.

„Es war kein einfaches Jahr für den Musikverein“, so Vize-Vorstand Achim Huber, der das Konzert humorvoll einleitete und abschloss. Man kämpft um Nachwuchs und freut sich auch über ältere Musiker, die dazustoßen – nicht zuletzt deshalb ließ die Kapelle das Wort „Jugend“ aus ihrem Namen verschwinden. Auch die Mitte 20-jährigen Mitglieder fühlten sich inzwischen nicht mehr jung genug für diese Bezeichnung, so Huber schmunzelnd. Trotz aller Herausforderungen sei er optimistisch, dass es gut weitergehen werde.

Das tut es in den nächsten Wochen ganz praktisch mit weiteren Auftritten. Wer den Musikverein hören möchte, hat dazu am 10. und 21. Dezember beim Brucker Christkindlmarkt sowie am 17. Dezember beim Weihnachtsmarkt in Kaltenberg Gelegenheit. 

Von Ulrike Osman

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