Nach einem Praxistest durch Stadtwerke-Geschäftsführer Jan Hoppenstedt (r.) und Vertriebsleiter Andreas Wohlmann ging die Ladesäule an der Amper-Oa se in Betrieb.

Fürstenfeldbruck

Neue Ladesäulen für Elektro-Autos

Mit neuen Ladestationen haben die Stadtwerke Fürstenfeldbruck ihr Angebot für Halter von Elektrofahrzeugen deutlich ausgebaut.

Fürstenfeldbruck –  Gab es bisher nur Strom-Zapfsäulen am alten Stadtwerke-Standort in der Bullachstraße und seit dem Umzug an der neuen Zentrale an der Cerveteri-Straße, sind nun drei weitere Standorte hinzugekommen.

Auch auf dem Parkplatz beim Klosterstüberl am Engelsberg, An der Amper-Oase in der Klosterstraße sowie in der Otl-Aicher-Straße in der Buchenau stehen nun Ladesäulen der Stadtwerke. Sie sind 24 Stunden am Tag öffentlich zugänglich und ausgerüstet mit jeweils zwei Ladeplätzen. Die verfügen jeweils über einen Stecker des Typs 2 und können mit bis zu 22 Kilowatt laden. Über Schnelllade-Technik verfügen die Säulen allerdings nicht.

„Sowohl das Angebot an Elektrofahrzeugen steigt von Jahr zu Jahr als auch die Nachfrage vonseiten der Verbraucher“, sagt Jan Hoppenstedt, Geschäftsführer der Stadtwerke. „Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur leisten wir unseren Beitrag dazu, dass die neue Technologie noch schneller auf die Straßen findet.“

Unterschiedliche Bezahlmöglichkeiten

Bezahlt werden kann an den Stationen auf verschiedene Weise. Kunden können per Kreditkarte zahlen. Dazu müssen sie einen QR-Code scannen. Oder sie nutzen eine Kundenkarte eines beliebigen Anbieters des Verbundes Ladenetz, zu dem auch die Stadtwerke gehören. Die Stadtwerke bieten aber auch eine eigene Ladekarte an, die wiederum die Nutzung anderer Strom-Zapfsäulen des Verbundes auch in anderen Städten ermöglicht.

Die Ladekarte der Stadtwerke kostet 2,50 Euro im Monat. Das Laden an den Säulen der Stadtwerke, von denen mittlerweile auch eine in Inning am Ammersee steht, kostet 30 Cent je Kilowattstunde. Hinzu kommen je Ladevorgang noch 75 Cent Grundgebühr.

Mittlerweile gibt es in der Stadt offenbar einen gewissen Bedarf an Ladestationen. Nach Angaben der Stadtwerke steckten im vergangenen Jahr insgesamt 186 verschiedene Nutzer ihr Elektrofahrzeug an der Stadtwerke-Ladesäule in der Bullachstraße an. Insgesamt 642 Ladevorgänge und eine Gesamtstromabgabe von 6000 Kilowattstunden wurden dort im Jahr 2019 verzeichnet.

Laut dem Ladeatlas Bayern gibt es neben den Ladesäulen der Stadtwerke in Bruck nur eine einzige weitere, die frei zugänglichen ist. Sie findet sich in der Maisacher Straße.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zum Beginn der Fastenzeit: Der Brucker Braumeister und das Bockbier
Die narrischen Tage sind vorbei, die Fastenzeit beginnt. Eines darf dabei auf keinen Fall fehlen: Starkbier. Was einst Mönchen durch die entbehrungsreichen Wochen half, …
Zum Beginn der Fastenzeit: Der Brucker Braumeister und das Bockbier
Marie Luisa aus Glonn
Aus zwei mach drei: Im Brucker Klinikum kam jetzt das erste Baby von Monika und Bernhard Döringer zur Welt. Ihr kleines Mädchen bekam die Vornamen Marie Luisa. Nach der …
Marie Luisa aus Glonn
Blaulicht-Ticker: Auto stößt mit Linienbus zusammen
Rund um die Uhr sind Polizei und Feuerwehr im Landkreis Fürstenfeldbruck einsatzbereit. Wohin sie unterwegs sind und warum, erfahren Sie im Blaulicht-Ticker.
Blaulicht-Ticker: Auto stößt mit Linienbus zusammen
Steht der Wochenmarkt in Grafrath vor dem Aus?
 Der Wochenmarkt im Bereich des Rathauses gibt mal wieder ein eher trauriges Bild ab. Nur noch ein Bäckerwagen steht dort. 
Steht der Wochenmarkt in Grafrath vor dem Aus?

Kommentare