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Neuer Hort in Fürstenfeldbruck: Das Gebäude ist fertig, aber es fehlt noch Personal

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Im neuen Hort lässt es sich gut spielen und lernen: Davon überzeugten sich (vorne v.l.) Leiterin Antonia Kuchenbauer, OB Erich Raff, Dritte Bürgermeisterin Brigitta Klemenz, Leiterin Gaby Käsler, Karin Mathieu vom Elternbeirat, (hinten v.l.) Stadtbaurat Johannes Dachsel, Architekt Christian Lichtenberg sowie die Pfarrer Otto Gäng und Valentin Wendebourg bei der Einweihung.
Im neuen Hort lässt es sich gut spielen und lernen: Davon überzeugten sich (vorne v.l.) Leiterin Antonia Kuchenbauer, OB Erich Raff, Dritte Bürgermeisterin Brigitta Klemenz, Leiterin Gaby Käsler, Karin Mathieu vom Elternbeirat, (hinten v.l.) Stadtbaurat Johannes Dachsel, Architekt Christian Lichtenberg sowie die Pfarrer Otto Gäng und Valentin Wendebourg bei der Einweihung. © Peter Weber

Seit Schuljahresbeginn spielen und lernen 36 Kinder in den neuen Räumen des Horts an der Cerveteristraße. Es könnten sogar mehr sein. Doch es fehlt Personal.

Fürstenfeldbruck – Die Vornamen der Kinder stehen schon an den Fächern und Regalen. Und seit September ist Leben in den Räumen an der Cerveteristraße. Den offiziellen Segen erhielt der Hort der Schule West am Montag vom katholischen Pfarrverbandsleiter Otto Gäng und dem evangelischen Pfarrer Valentin Wendebourg. Ihre Botschaft: „Gib, dass der Hort ein fröhlicher Ort des Spielens und Lernens bleibt.“

OB Erich Raff: Die Standortwahl war richtig

Im Rückblick war es die richtige Entscheidung, den Hort an der Cerveteristraße und nicht Am Sulzbogen zu errichten, sagte OB Erich Raff bei der Einweihung. Vor allem habe man die Möglichkeit, weiter aufzustocken. Dies bestätigte Architekt Christian Lichtenberg. Die Außenanlagen mit rund 1000 Quadratmetern sind bereits auf eine mögliche Erweiterung ausgelegt. Die Holzbauweise vermittle Respekt sowohl vor der Natur als auch vor der Kreativität der Kinder, erklärte Lichtenberg.

Wie OB Raff zeigte sich auch der Architekt erleichtert, dass man bei den Gesamtkosten mit 2,6 Millionen Euro noch im Rahmen geblieben sei. Probleme etwa mit der Holzbeschaffung habe es zwar schon gegeben, so Lichtenberg. „Aber es war Glück, dass wir im Sommer 2020 mit dem Bau gestartet sind.“ Projekte mit Baubeginn im Jahr 2021 würden wegen der sich verschärfenden Pandemiesituation weit mehr mit Lieferschwierigkeiten und Teuerungen kämpfen, berichtete der Architekt.

Nur 36 von 50 Plätzen im Hort sind belegt

Zu kämpfen hat auch Hortleiterin Gaby Käsler. Denn eigentlich umfasst der neue Hort 50 Plätze, von denen fünf integrativ sind. Das Interesse der Eltern und die Nachfrage seien da. „Was fehlt, ist ausreichend Personal“, gesteht die Hortleiterin. Das bedeutet, dass derzeit nur 36 Plätze belegt werden können. Weitere Kinder warten auf einen Hortplatz. Man fühle sich in der pädagogischen Arbeit schon ein wenig eingebremst, sagt Käsler.

Gut eingespielt hat sich dagegen die tägliche Routine. Die Erst- bis Viertklässler der Richard-Higgins-Grundschule kommen nach Unterrichtsende zu Fuß in den Hort. Eine Strecke, die sie problemlos meistern, berichtet die Leiterin. „Das sind für alle nur fünf Minuten.“

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