Aus der Apfelbeere kann man sogar einen Drink machen, den Aronia Schwips. Die Beere ist außerdem sehr gesund: Sie hat einen höheren Vitamin-C-Gehalt als Zitrusfrüchte. Aus Hagebutten kann man Fruchtaufstrich und Tee bereiten. Die Beere der Heckenrose eignet sich aber auch zur dekorativen Verwendung. Man kann sie etwa mit Zahnstochern quer durchbohren und ein Herz daraus formen (links).
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Aus der Apfelbeere kann man sogar einen Drink machen, den Aronia Schwips. Die Beere ist außerdem sehr gesund: Sie hat einen höheren Vitamin-C-Gehalt als Zitrusfrüchte. Aus Hagebutten kann man Fruchtaufstrich und Tee bereiten. Die Beere der Heckenrose eignet sich aber auch zur dekorativen Verwendung. Man kann sie etwa mit Zahnstochern quer durchbohren und ein Herz daraus formen (links).

Aktion der Hauswirtschaftsschule

Omas Küchentipps wieder aktuell: Die Apfelbeere

Herbst ist Erntezeit: Die Studierenden der Hauswirtschaftsschule Fürstenfeldbruck stellen deshalb Produkte vor, die diese Jahreszeit in ihrer Fülle bietet.

Fürstenfeldbruck – Zu Omas Zeiten wurden Wildfrüchte wie Kornelkirschen, Apfelbeeren, Schlehen und Hagebutten gesammelt und eingekocht, um den Speiseplan der kalten Jahreszeit zu erweitern. Diese Praxis wird heute immer öfter wieder zum Leben erweckt. Denn Wildfrüchte liefern wertvolle Vitamine, Mineralstoffe – und sie sorgen für das gewisse Etwas.

Aus der Apfelbeere kann man sogar einen Drink machen, den Aronia Schwips.

Die Hagebutte kennt wahrscheinlich jedes Kind. Früher machte man daraus gerne Juckpulver. Für die Verarbeitung in der Küche wird nur das Fruchtmark verarbeitet, meist zu Brotaufstrich und Tee. Ab September reifen die Früchte und sind bis in den Winter an den Zweigen der Heckenrosen zu finden. Nach dem ersten Frost schmecken die Hagebutten noch süßer und das Fruchtfleisch lässt sich besser aus der Haut lösen. Das kann jeder auf einem Spaziergang einmal selbst versuchen – die Kerne aber vor dem Probieren bitte entfernen.

Die Aronia melanocarpa, so lautet der lateinische Name für die Apfelbeere. Er zeigt die Verwandtschaft zum aktuellen Superfood Aroniabeere. Die Apfelbeere ist wegen ihrer schönen Blüte und Laubfärbung in Parks und Gärten vertreten. Die Früchte sind frisch geerntet bitter. Als Saft, Marmelade oder Sirup sind sie schmackhaft. Sie enthalten Kalium, Magnesium, Calcium, B-Vitamine und mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte.

Aus Aronia lässt sich ein Cocktail zubereiten – der Aronia Schwips: 40 Gramm Aroniabeeren mit 60 Milliliter (ml) Holunderblütensirup 48 Stunden ziehen lassen. 150 ml Prosecco dazugeben, eine Handvoll Eiswürfel. Mit frischem Rosmarin garnieren.

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