+
Oben spitz, unten rund: Ein so oder so ähnlich aussehendes Zirkuszelt könnte 2017 am Volksfestplatz stehen.

Neue Ideen für Volksfest 2017

Zirkuszelt soll Volksfest aufpeppen

  • schließen

Fürstenfeldbruck - Die Planungen für das Volksfest 2017 laufen. Marktreferent Markus Droth (CSU) hat sich mit Bürgern zu einer Diskussionsrunde getroffen. Einige Neuerungen wurden publik.

Mit Kritik hatten sich die Brucker heuer nicht zurückgehalten, was das Volksfest angeht. Es wurde geschimpft – über den Termin, den Service, das leere kleine Zelt. Schon damals versprach Markt- und Festreferent Markus Droth (CSU), sich in einer offenen Bürgerrunde die Kritik der Brucker anzuhören. Die soll ab sofort zwei Mal im Jahr stattfinden. Der erste Termin mit den Stadträten Andreas Ströhle (Piraten), Philipp Heimerl (SPD) und Droth sowie einigen Bruckern ging nun im Brauhaus gegenüber des Volksfestplatzes über die Bühne.

Neun Bürger nahmen die Chance wahr, ihrem Unmut Luft zu machen. Sie lieferten aber auch Verbesserungsvorschläge. „Ich bin nicht enttäuscht von der Anzahl der Gäste, das war ja erst der erste Termin“, sagt Droth.

Markus Droth ist Markt- und Festivalreferent.

Die Anwesenden zeigten sich vor allem unzufrieden mit dem kleinen Zelt. Auch Droth hatte nach Ende des Festes 2016 bereits angedeutet, dass diesbezüglich Veränderungen anstünden. Wie er nun bekannt machte, soll 2017 ein Zirkuszelt aufgestellt werden. „Das soll für sich alleine stehen und keine Kopie des großen Zeltes sein“, so Droth. 250 bis 300 Personen soll die neue Location fassen. In dem Zirkuszelt sollen auch Vereinsabende stattfinden und regionale Bands auftreten.

Außerdem könnten 2017 so genannte Foodtrucks (Imbisswagen) Halt am Volksfestplatz machen. Eine Bürgerin hatte kritisiert, dass es an kulinarischer Vielfalt mangle. Und: „Das Foodtruck-Festival hat gezeigt, dass die Menschen sehr wohl Geld ausgeben – für wertiges Essen.“

Im Zuge der Diskussion entstand die Idee, dass unterschiedliche Foodtrucks im Laufe der Festwoche an derselben ausgewiesenen Stelle Halt machen könnten.

Zusätzlich schlugen die Bürger vor, große Plakate mit dem Programm im Stadtgebiet zu verteilen. Auch an mehreren Stellen auf dem Festplatz sollen in Zukunft Banner hängen. Eine Bürgerin regte als zusätzliche Programmpunkt einen Oldtimer-Tag an.

Positiv bewerteten die Brucker, dass traditionelle bayerische Blasmusik gespielt wird. Droth sieht darin die Bestätigung, dass „wir für die Akzeptanz des Festes kein musikalisches Großevent benötigen“.

Zeitpunkt bleibt erstmal gleich

Der Zeitpunkt des Festes bleibt vorerst gleich, auch wenn er immer wieder kritisiert worden war. Die Bürger wünschten sich, dass das Fest in der ersten Maiwoche stattfindet. Droth: „Der Volksfesttermin richtet sich nach dem Marksonntag. Er ist in der Volksfestwoche der erste Sonntag und findet immer am letzten Sonntag im April statt. Die nächsten Jahre liegt der Marktsonntag eh immer recht spät im April: Am 30. April 2017, am 29. April 2018 und am 28. April 2019.“ Erst 2020 gäbe es ein Problem. Aber über den Zeitpunkt in vier Jahren lasse sich noch reden. Das bestätigten auch die anwesenden Stadträte.

vu

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kreisverkehr wird eine Nacht lang gesperrt
In Germering wird eine der wichtigsten Straßen der Stadt gesperrt: Der Kreisverkehr im Gewerbegebiet Germeringer Norden ist von Donnerstag, 28. September, 20 Uhr, bis …
Kreisverkehr wird eine Nacht lang gesperrt
In Germering öffnet eine neue Tagesstätte für psychisch Kranke
Die Tagesstätte „Rückenwind“ der Caritas Fürstenfeldbruck gibt es seit 1998. Das Angebot richtet sich an psychiatrieerfahrene und erkrankte Menschen mit ärztlicher …
In Germering öffnet eine neue Tagesstätte für psychisch Kranke
Jubel über den Spatenstich für die Offene Ganztagsschule
Ab dem Schuljahr 2018/19 gibt es in Grafrath eine Offene Ganztagsschule. Der Startschuss dafür wurde mit dem Spatenstich für den Anbau ans Schulhaus gegeben.
Jubel über den Spatenstich für die Offene Ganztagsschule
Kostenexplosion bei Abriss der Ährenfeldschule
Entsetzen und Empörung im Sonderausschuss für Bauvorhaben in Gröbenzell: Der Teilabriss der Ährenfeldschule ist wesentlich teurer geworden als geplant. Statt 188 000 …
Kostenexplosion bei Abriss der Ährenfeldschule

Kommentare