Eine Querungshilfe
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Eine Querungshilfe

Fürstenfeldbruck

Querungshilfe kommt – aber später

  • Thomas Benedikt
    vonThomas Benedikt
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Fürstenfeldbruck – Einstimmig votierte der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Tiefbau dafür, eine Querungshilfe in der Cerveteristraße im Bereich der neuen Schule West und des geplanten Sportparks für den TSV West zu errichten.

Fürstenfeldbruck - Bei Bedarf könne diese in Zukunft auch zu einem Zebrastreifen mit Mittelinsel ausgebaut werden. Allerdings wird die Baumaßnahme etwas später durchgeführt, als sich die Antragssteller Thomas Brückner (Grüne) und Alexa Zierl (ÖDP) gewünscht hätten. Denn, so argumentierte Oberbürgermeister Erich Raff, die Pläne für die neue Schule West stünden noch nicht – mit ihnen wird erst im Sommer gerechnet. Es sei daher ratsam, erst deren Fertigstellung abzuwarten, da diese sich auch auf die Straße auswirken. Zum Beispiel entstehen dort auch Buchten für die Busse. Dort könne dann natürlich keine Querungshilfe gebaut werden.

„Damit kann ich leben“, meinte SPD-Mann Mirko Pötzsch. Alexa Zierl regte dennoch an, sich schon jetzt um eine Querungshilfe zu bemühen. Denn der Hort steht ja bereits an der Stelle und gerade, wenn der Baustellenverkehr für die Schule West durch die Cerveteristraße fährt, könne es für die Hortkinder beim Überqueren der Straße gefährlich werden.

Albert Bosch (CSU) zweifelte, ob die Straße an der Stelle überhaupt breit genug sei, um dort eine Querungshilfe zu installieren. Er plädierte deshalb für einen Zebrastreifen. Thomas Brückner forderte zudem, eine Gesamtplan für die Cerveteristraße zu erstellen, statt nur Einzelmaßnahmen vorzunehmen.  ben

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