Tina Jäger ist das neue Gesicht in der künftig dreiköpfigen SPD-Stadtratsfraktion in Fürstenfeldbruck.
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Tina Jäger ist das neue Gesicht in der künftig dreiköpfigen SPD-Stadtratsfraktion in Fürstenfeldbruck.

Fürstenfeldbruck

Runder Tisch Kultur: Erster Termin im April

  • vonStefan Reich
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Der Runde Tisch Kultur, der den Austausch zwischen Kulturschaffenden, Stadtpolitik und Stadtverwaltung verbessern soll, nimmt Konturen an. Tina Jäger (SPD), Kulturreferentin des Stadtrates, hat jetzt im Kultur- und Werkausschuss ein entsprechendes Konzept vorgelegt.

Fürstenfeldbruck - Demnach soll an dem Runden Tisch neben Jäger als Referentin für Fürstenfeld, Kultur und das Kunsthaus – so der vollständige Titel ihres Stadtratsreferates– auch Birgitta Klemenz (CSU) als Referentin für Kultur, Brauchtum und Tourismus dem Runden Tisch dauerhaft angehören. Weitere Stadtratsmitglieder sollen je nach Thema als Gäste teilnehmen. Die Stadtverwaltung soll Andreas Habersetzer aus dem Sachgebiet Veranstaltungsmanagement vertreten.

Tagen soll der Runde Tisch jeweils im Vorfeld der Sitzungen des Kultur- und Werkausschusses des Stadtrates. Zwei bis drei Wochen vorher soll die Einladung an Vereine und Einrichtungen aus dem Bereich Kultur gehen. Bis zu zehn Gäste sollen je Sitzung teilnehmen können, aber nur maximal ein Vertreter je Einrichtung. Für ein erstes Treffen, voraussichtlich im April, wird die Reihenfolge des Anmeldungseingangs über die Platzvergabe entscheiden, sagt Jäger. Bei diesem Auftakttreffen sollen sich Stadträte und Verwaltung vor allem ein Bild von der aktuellen Situation der Kulturinstitutionen machen können. Später soll die Einladung und Auswahl der Teilnehmer themenspezifisch erfolgen.

Klaus Wollenberg (FDP), Finanzreferent des Stadtrates, gab Jäger bei der Vorstellung des Konzeptes im Kultur- und Werkausschuss die Bitte mit auf den Weg, den Runden Tisch nicht zu einer „Geldverteilungsmaschine“ werden zu lassen. Die Haushaltslage der Stadt sei „momentan furchtbar“. Jäger sagte, der Runde Tisch werde zunächst wohl „erstmal seelsorgerischen Charakter“ haben.

Die Einführung des Runden Tisches hatte der Kultur- und Werkausschuss im vergangenen November beschlossen. Zeige sich Interesse an dem Runden Tisch, so der einstimmige Beschluss, solle auf dessen Basis ein Beirat für Kultur eingerichtet werden. Beiräte, in denen Bürger und ehrenamtliche Interessenvertreter – etwa aus Vereinen – aktuelle Themen beraten und sich mit dem Stadtrat austauschen, gibt es bereits für die Bereiche Sport, Senioren, Umwelt, Wirtschaft und die Belange von Menschen mit Behinderung.

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