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Demo der Soko Tierschutz an der Brucker Hauptstraße. 

Demonstration an der Hauptstraße in Fürstenfeldbruck

Schlachthof-Skandal: Tierschützer fordern harte Strafen

Mit Slogans wie „Keine neue Schlachtfabrik“ und „Tierquäler können sich nicht verstecken“ hat die Soko Tierschutz gegen einen sofortigen Neuanfang beim Brucker Schlachthof demonstriert. An einem Infostand an der Brucker Hauptstraße kamen die Tierschützer ins Gespräch mit den Bürgern.

Fürstenfeldbruck - Das große Transparent fällt sofort ins Auge. Die Aufschrift: „Keine Ausreden mehr: So arbeitet der Metzger des Vertrauens! Elektroschocks, Todeskampf und brutale Gewalt.“ Dazu zeigt es Fotos, die der Verein im Brucker Schlachthof gemacht hat und die letztlich zur Schließung des Betriebs geführt hatten. Das Video, aus dem die schockierenden Bilder entnommen sind, läuft auf einem Fernseher am Infostand. Die Tierschützer verteilen Flugzettel – die Beifahrer in den Autos, die an der roten Ampel vor der Sparkasse anhalten müssen, kurbeln die Fenster herunter und wollen die Flyer haben. Einige Passanten reagieren zwar etwas unwirsch, weil die Demo sie auf ihrem Weg in die Stadt ein wenig behindert. Mit anderen Menschen kommen die Mitglieder des Augsburger Tierschutz-Vereins aber ins Gespräch. Mit Worten wie „empörend“ kommentieren die Menschen die auf dem Video gezeigten Verhältnisse im Schlachthof.

„Wir wollen Verbraucher aufklären“, sagt Maria Martens von der Soko Tierschutz. Der Brucker Schlachthof, soll dabei als Aufhänger dienen. „Es geht nicht so sehr um diesen Einzelfall, das System ist vielmehr das Problem“, sagt Martens. Weil man dieses ändern will, gibt es zum Brucker Schlachtbetrieb dann aber doch konkrete Forderungen. Vor allem dürfe laut Martens kein Gras über die Sache wachsen. „Es soll nicht schon in kurzer Zeit so weitergehen wie bisher“, sagt sie und verweist auf die Äußerungen von Innungsobermeister Engelbert Jais, der zuletzt für einen Neuanfang im Schlachthof plädiert hatte. Vielmehr müsse künftig konsequent gegen Tierquäler durchgegriffen werden.

„Wir fordern harte Strafen für solche Verstöße.“ Eine Forderung, für die es auch von vielen Passanten Zustimmung gibt. 

von Andreas Daschner

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