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Ein kleiner Schritt für ein großes Projekt: Landschaftsarchitekt Horst Kübert (v.l.), Planer Simon Winter vom Büro Köhler und OB Erich Raff unterzeichnen die Verträge für den Neubau der Schule West. 

Fürstenfeldbruck

Schule West: Architekten legen los

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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 Die neue Grundschule West entsteht an der Cerveteristraße. Zwar hat die Stadt die Planungs- und Bauzeit aufgrund finanzieller Unwägbarkeiten um ein Jahr gestreckt. 

Fürstenfeldbruck–Doch spätestens zum Schuljahr 2023/24 sollen die ersten Mädchen und Buben in den Räumen lernen. Nun wurde der Architekten-Vertrag unterzeichnet.

Für die Gestaltung der Schule hatte die Stadt einen Wettbewerb ausgelobt. Als Sieger ging die Bietergemeinschaft aus dem Büro Köhler und Architekten & beratende Ingenieure GmbH sowie dem Landschaftsarchitekten Horst Kübert hervor. Sie wird auf dem Gelände an der Cerveteristraße ein zweistöckiges Gebäude errichten. Im Erdgeschoss werden Lehrerzimmer, Sekretariat, Mensa und weitere Räume untergebracht. Die acht Klassenzimmer plus weitere Räume für die Ganztags- und Inklusionsschule folgen in den beiden oberen Stockwerken.

Eigentlich hätte der Bau schneller gehen sollen. Doch aufgrund der Corona-Pandemie entschied sich der Stadtrat, die Zeit zu verlängern. Denn man rechnet damit, dass Abläufe länger dauern und Gewerke aufgrund der Marktlage in der Baubranche mehrfach ausgeschrieben werden müssen. Insgesamt soll das Großprojekt rund 26,5 Millionen Euro kosten.

„Seit dem Um- und Neubau des Veranstaltungsforums im Jahr 2001 mit Kosten in Höhe von 51 Millionen D-Mark ist dies das teuerste Projekt der Stadt“, stellt OB Erich Raff fest. „Wenn die Fertigstellung in genau drei Jahren sein sollte, dann wäre das quasi am Tag vor dem Ende meiner Amtszeit“, fügt er mit einem Schmunzeln hinterher. „Das würde mich natürlich freuen.“  imu

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