„Malstifte, Wachsmalkreiden, Malpapier“: Diesen bescheidenen Wunsch hat eine Frau  dem Wunschbaum anvertraut.
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„Malstifte, Wachsmalkreiden, Malpapier“: Diesen bescheidenen Wunsch hat eine Frau dem Wunschbaum anvertraut.

Fürstenfeldbruck

So läuft der Wunschbaum in Corona-Zeiten

Seit vielen Jahren sorgt die Hans Kiener Stiftung mit der „Aktion Wunschbaum“ dafür, dass auch bedürftige Menschen ein Weihnachtsgeschenk erhalten. Trotz Corona-Pandemie gibt es auch heuer wieder einen Wunschbaum.

Fürstenfeldbruck– Wie man die Wunschzettel findet, was die Geschenke kosten und wie die Aktion funktioniert, erklärt Martina Fink von der Hans Kiener Stiftung.

Wer darf alles an der Aktion teilnehmen?

Martina Fink von der Hans Kiener Stiftung

Teilnehmen dürfen hilfsbedürftige Menschen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, die von sozialen Einrichtungen betreut werden. Zu diesen sozialen Einrichtungen in der Umgebung gehören beispielsweise das Caritas Zentrum, die Brucker Tafel, die Seniorenhilfe Sonnenstrahl, das Dominikus-Ringeisen-Werk und auch das ambulante Kinderhospiz.

Wie läuft die Aktion dieses Jahr ab?

Die hilfsbedürftigen Menschen haben in den vergangenen Wochen die Wünsche, die sie sich selbst nicht erfüllen können, notiert. Diese haben die Mitarbeiter der sozialen Einrichtungen gesammelt. Wer einen Wunsch erfüllen möchte, kann sich einen im Brucker Fenster oder auf der Internetseite der Hans Kiener Stiftung (www.wunschbaum.freude-spenden.de) aussuchen. Dazu muss man seinen Kontakt hinterlegen, damit wir für Rückfragen einen Ansprechpartner haben. Der Schenker lädt sich den Wunschzettel als PDF herunter, besorgt das ausgewählte Geschenk und gibt es anonym und schön verpackt, gerne auch mit einer netten Weihnachtskarte versehen, in der Hans Kiener Stiftung oder im Brucker Fenster ab. Der letzte Abgabetermin ist Samstag, 12. Dezember.

Wird jeder einzelne Wunsch erfüllt?

Ja, das ist das Ziel der Aktion, das in den letzten Jahren auch immer erreicht wurde. Wir haben bereits im Vorfeld viele Anfragen erhalten. Es wurden inzwischen auch schon einige Wunschzettel ausgewählt. Man kann wirklich sagen, dass sich die Aktion über die Jahre erfolgreich etabliert hat.

Gibt es einen bestimmeten Preisrahmen?

Ja, der preisliche Wert der Geschenke sollte zwischen 10 bis 50 Euro liegen. Auch darf jeder Bedürftige nur einen Wunsch stellen. Bei Familien mit Kindern können es schon einmal zwei oder drei Wunschzettel werden.

Wie werden die Geschenke verteilt?

Die Tafelkunden erhalten ihre Geschenke von der Hans Kiener Stiftung. Ansonsten verteilen sie die Betreuer der Einrichtungen persönlich.

Interview: Lena Stratz

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