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Veranstaltungsforum Fürstenfeld

Solaranlage soll aufs Stadtsaal-Dach

Fürstenfeldbruck – Solarstrom auf dem Dach – diese Idee wird derzeit für das Veranstaltungsforum Fürstenfeld diskutiert. Dabei scheint nun ein möglicher Standort gefunden, mit dem alle leben könnten: das Dach des Stadtsaals.

Damit würde eine mögliche Solarstrom-Anlage nicht auf den historischen Klostergebäuden installiert werden. Ein Umstand, der den Referenten für Kultur und Fürstenfeld und bisherigen Kritiker der Idee, Klaus Wollenberg, beruhigte. „Das ist eine Möglichkeit, mit der alle leben können“, sagt Wollenberg in der jüngsten Sitzung des Kultur- und Werkausschusses. Er zeigte sich zufrieden, dass die „Kuh damit vom Eis“ sei.

Die Idee einer Stromgewinnung in Fürstenfeld hatte Forums-Chef Norbert Leinweber dem Ausschuss im Sommer vorgeschlagen. Mittlerweile wurden auch schon erste Gespräche mit Experten geführt. Herausgekommen ist dabei eben nun das Dach des Stadtsaals als mögliche Fläche. „Das wäre dann nichts, was der Besucher sehen könnte“, erklärte Leinweber. Wenn die Anlage dort oben platziert werde, dann sei dies eine uneinsehbare Fläche. Lediglich Vögel oder Drohnen könnten einen Blick darauf werfen.

Nachdem die Standort-Frage geklärt ist, will Leinweber die Wirtschaftlichkeit einer möglichen Anlage unter die Lupe nehmen: „Wir müssen jetzt noch mal rechnen.“ Der Forums-Chef warb nochmal für die Anlage, die seiner Meinung nach mehrere positive Effekte haben dürfte.

Neben dem Beitrag zu den Klimaschutz-Zielen der Stadt hätte eine solche Anlage für das Veranstaltungsforum auch einen Marketing-Effekt. Denn große Firmen würden mittlerweile bei ihren Buchungen auch sehr auf den ökologischen Aspekt eines Veranstaltungshauses achten, erklärte Leinweber.

Von Fabian Dilger

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