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Das Karussell findet Marlene Meilhaus super. Denn so wird ihrem Sohn Sandro nicht so schnell langweilig.

Große Party in der Guten Stube

Sommernachtsfest: Karussell hält Kinder bei Laune

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Das Sommernachtsfest will zurück zu seinen Wurzeln. Denn die beliebte Party der Heimatgilde auf dem Marktplatz will auch den kleinen Gästen mehr bieten. Daher gab es erstmals einen eigenen Familienbereich mit Karussell.

Fürstenfeldbruck – Ein Feuerwehrauto, ein Helikopter und eine Lokomotive fahren gleichzeitig durch die Innenstadt – in Miniatur auf einem Karussell. Keine Einsatzhektik, aber ein bisschen Dramatik ist schon dabei: Denn der zweieinhalbjährige Patrick möchte am allerliebsten im grünen Auto alleine auf dem Vordersitz fahren, aber es steigt noch ein anderer Passagier zu. Patricks Augen füllen sich mit Tränen. „Er will Chef sein“, sagt seine Mutter Adela Gavulova, die jedes Jahr aufs Sommernachtsfest kommt. Sie findet das Karussell als Angebot für die Kleinen sehr gut gewählt. Denn so wird den Kindern nicht so schnell langweilig: „Die Eltern können so ein bisschen sitzen.“

Sommernachtsfest will zurück zu den Wurzeln

Gut gefüllt war die Gute Stube beim Sommernachtsfest der Heimatgilde.

Das Karussell ist so etwas wie eine Initialzündung für den Familienbereich, den es zum ersten Mal auf dem Sommernachtsfest gibt. Das Fest der Heimatgilde soll so wieder ein Stück weit werden, „wie es früher war“, sagt Gildemeister Daniel Brando. In den 60er- und 70er-Jahren habe das Sommernachtsfest viele Familien mit Kindern angezogen. Deswegen sollen nach und nach weitere Angebote für die Kinder dazukommen, sagt Brando: „Das wird noch ausgebaut, wir arbeiten daran.“ Die Krux: „Es ist nicht so leicht, Leute zu finden, die das nur für einen Nachmittag machen.“ Die Angebote müssen selbstständig betreut sein, denn die Gilde hat nicht genügend Manpower, um sich darum zu kümmern.


Das Karussell wird am frühen Abend auf alle Fälle rege benutzt. Immer wieder kommen neue Kinder. So wie die vierjährige Melina, die zwischen Motorrad und Löschfahrzeug wechselt. „Sehr gut“, findet Mutter Mandy Natusch die Idee mit dem Familienbereich, generell sei es immer schön, wenn auch für Kinder etwas angeboten werde. „Ich finde es super“, sagt auch Marlene Meilhaus, deren Sohn Sandro es ebenfalls nicht nur bei einer Runde belässt. „Sonst ist den Kindern immer schnell langweilig geworden“, sagt die Bruckerin.

Sommernachtsfest: Mütter wünschen sich Hüpfburg

Melina fährt im Löschfahrzeug mit. Mama Mandy Natusch könnte sich auch eine Hüpfburg gut vorstellen.

Die zwei Mütter haben dieselbe Idee, was im Familienbereich noch kommen könnte: eine Hüpfburg. Dann wären auch die Kinder ab dem Kindergarten-Alter versorgt, sagt Meilhaus. „Hüpfburg geht immer, dass die Kinder abends tot umfallen ins Bett“, findet Mandy Natusch. Eine Hüpfburg kann Gildemeister Brando noch nicht versprechen, aber er hat schon einen anderen Plan für nächstes Jahr: das Spielmobil des Kreisjugendrings.

Die Eltern und ihre Kinder ziehen nach den Karussellfahrten alle noch weiter über das Sommernachtsfest, am frühen Abend noch mit bangem Blick zum grauen, gewittrigen Himmel. Später lösen sich die Wolken ohne Regenguss auf und der Marktplatz ist voll.

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Und auch die Gröbenzeller Musiknacht lockte viele Besucher an.

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