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Das Sportzentrum III wird gebaut: Dafür griffen (v.l.) Landschaftsarchitekt Hermann Salm, Vorsitzender Anton Maletz, OB Erich Raff, Gründungsmitglied Günther Wurmdobler, BLSV-Kreisvorsitzender Steffen Enzmann, Architekt Thomas Batzer, Sportreferent Martin Kellerer und Schützen-Vorsitzender Bernhard Fischer zum Spaten

Nach jahrelanger Planung

Spatenstich fürs Sportzentrum West

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Lange wurde geplant, umgeplant und neu geplant. Doch nun wird das Sportzentrum III an der Cerveteristraße gebaut. Spätestens im Frühjahr 2022 soll alles fertig sein.

Fürstenfeldbruck – Büsche verdecken den Blick auf die Cerveteristraße. Auf der einen Seite steht der Stadtwerke- Neubau. Zur anderen Seite hin kann man zwischen Bäumen die Pucher Kirche sehen. Diesen Blick werden künftig auch die Fußballer haben, wenn das Sportzentrum fertig ist. Denn hier finden der TSV West und die Schützen ihre neue Heimat.

„Es ist etwas besonderes, nicht nur für den TSV West, sondern auch für Fürstenfeldbruck, dass nach gefühlt zwei Jahrzehnten anfängt, was lange geplant war“, sagte OB Erich Raff beim Spatenstich. Denn mal seien die Nachrichten positiv, mal negativ gewesen. Da die Kommuanlaufsicht das Vorhaben als freiwillige Leistung nicht ganz genehmigt hatte, musste man sich schweren Herzens von der Dreifachturnhalle verabschieden.

Stadt muss wegen der Corona-Pandemie sparen

Er sei froh, gerade in diesen Zeiten zum Spaten greifen zu können, sagte Raff. „Wenn nicht alle dahinter gewesen wären, wäre es die nächsten drei Jahre nicht darstellbar gewesen.“ Denn die Corona-Pandemie zwingt auch die Stadt zum sparen. Doch das 4,7 Millionen-Projekt wolle man voranbringen. „Der TSV West leistet so gute arbeite, auch Integrationsarbeit.“

Vereinsvorsitzender Anton Maletz dankte der Stadt sowie den Architekten Thomas Batzer und Hermann Salm für die Unterstützung. Der Verein, der als Bauherr auftritt, müsse sich um alles kümmern. Daher sei man froh, die Schützen als gleichberechtigte Partner dabei zu haben.

Los geht es mit den Fußballplätzen

Die Arbeiten beginnen mit dem Bau des Hauptspielplatzes, eines Kunstrasen- und eines Trainingsplatzes. Diese sollen samt Flutlichtanlage und Umzäunung heuer noch fertig werden, alle Genehmigungen liegen bereits vor. Auch der Bauantrag für das Vereinsheim mit Umkleiden und Gastronomie ist seit Montag bei der Stadt. Das Erdgeschoss kann der TSV West nutzen. Im rollstuhlgerechten Obergeschoss findet die Sportschützenvereinigung Fürstenfeldbruck ihre neue Heimat. Wenn es gut laufe, könne man im September oder Oktober zum Spatenstich schreiten, sagte Maletz. Und dann soll nicht erst ab Frühjahr 2020 der Ball im neuen Sportzentrum rollen. „Wir hoffen, dass wir im schon nächsten Herbst fertig sind.“

Auch der TSV West bringt einen Eigenanteil von rund 260 000 Euro ein. Zumindest um einen Teil der Finanzierung braucht sich Maletz keine Sorgen zu machen: Der Zuschuss des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) wird wie geplant fließen, kündigte der Kreisvorsitzende Steffen Enzmann an. „Der BLSV streicht keine Mittel.“

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