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Fraktionen wollen Resolution für den Bau einer Eishalle

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Von: Ingrid Zeilinger

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So ein Getümmel auf dem Eis vor vielen Zuschauern wird es in dieser Wintersaison mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr geben. Dennoch will der EV Fürstenfeldbruck die Hoffnung nicht aufgeben, zumindest noch einmal im Eisstadion trainieren zu können.
Das Brucker Eisstadion. © Dieter Metzler

Zwei Anträge zum Thema Eishalle sind im Rathaus eingegangen. Beide wollen die Zukunft der Eislaufvereine sichern – und die Halle bauen.

Fürstenfeldbruck – Die Fraktionen von BBV, FW, SPD und ÖDP fordern vom Stadtrat eine Resolution. Die Räte sollen sich zum Eissport bekennen und zusichern, eine Eishalle in mehreren Bauabschnitten zu errichten. Die Schwimmhalle soll erst abgerissen werden, wenn ein Versorgungsriegel als erster Bauabschnitt mit funktionsfähiger Kältetechnik und Kabinentrakt vorhanden ist. Der Bau der Halle soll zeitnah weiterverfolgt werden. Da es nach Abriss der Schwimmhalle – darin befindet sich die Technik fürs Eisstadion – keine Ausweichmöglichkeit gibt, drohe ein Saisonausfall – und damit das Ende des Bestehens der Vereine, schreibt Götz (BBV) im Namen der Antragssteller.

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Auch die CSU fordert, den Neubau der Amperoase so zu planen, dass der Eislauf- und Spielbetrieb weiter garantiert ist. Die Verwaltung soll den Technikriegel in Rücksprache mit den Stadtwerken entsprechend planen. Zur Gegenfinanzierung einer Eishalle schlägt die CSU den Verkauf des nördlichen Viehmarktplatzes an einen Investor vor. Die Stadtwerke würden durch den Bau der Amperoase mit den im Stadtrat beschlossenen Dimensionen an die Grenze der Belastbarkeit kommen, schreiben Andreas Lohde und Georg Jakobs. Daher könne man den Plan, dass die Stadtwerke den Technikriegel auf eigene Kosten realisieren, nicht halten. Der Verkauf der Viehmarkt-Fläche könne helfen, beide Projekte zu realisieren und zu finanzieren.  

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