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Stadtwerke-Geschäftsführer Jan Hoppenstedt (r.) und Vertriebsleiter Andreas Wohlmann blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. 

Fürstenfeldbruck

Stadtwerke setzen weiter auf Sonnenstrom

  • vonDieter Metzler
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Es ist der 19. positive Abschluss in Folge: Die Brucker Stadtwerke blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Beim Thema Erneuerbare Energien setzt das Unternehmen die Photovoltaik-Offensive fort. Vom Windrad bei Jesenwang will man dagegen die Finger lassen.

Fürstenfeldbruck – „Das ist das beste Ergebnis seit vielen Jahren“, sagte Jan Hoppenstedt, seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Stadtwerke. Mit 2,01 Millionen Euro (2018: 1,16 Millionen Euro) Überschuss erzielte der städtische Versorger und Dienstleister einmal mehr einen Gewinn. Auch der Umsatz stieg von 85,99 auf 89,80 Millionen Euro an.

„Gleichzeitig ist das der 19. positive Abschluss in Folge“, freute sich Vertriebsleiter Andreas Wohlmann bei der Präsentation der Bilanz. Er habe zum Erfolg zwar noch nicht so viel beigetragen, meinte Hoppenstedt. Aber das Ergebnis zeuge davon, dass die Stadtwerke ein gut aufgestelltes Unternehmen mit einem hoch motivierten Team sind.

Turbulente Zeiten haben die 150 Mitarbeiter der Stadtwerke hinter sich, stellte der Vorsitzende des Aufsichtsrats, OB Erich Raff, im Vorwort zum Jahresreport fest. Zwei Wechsel an der Spitze in den vergangenen zwei Jahren sowie der Umzug an die Cerveteristraße stellten eine große Herausforderung für alle dar.

Energiewende

Um die Energiewende erfolgreich vorantreiben zu können, seien weiterhin hohe Investitionen notwendig. „Der Gewinn ist daher sehr wichtig für uns“, erklärte der Geschäftsführer der Stadtwerke. „Als regionaler Energieversorger ist es unser Anspruch, dieses Thema weiter aktiv voranzutreiben.“ Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien – sprich Windkraft, Wasserkraft, Biomasse und Photovoltaik – ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,13 Prozent gestiegen und beträgt insgesamt 45 Prozent. So setzen die Stadtwerke ihre Photovoltaik-Offensive mit dem FFB-Stromdach im Privatkundenbereich und auch in Form von Freiflächenanlagen konsequent fort. 34 Verträge wurden bisher geschlossen, davon 19 Anlagen installiert und in Betrieb genommen.

Bei der in Kottgeisering gebauten Freiflächenanlage soll heuer noch die zweite Ausbaustufe fertiggestellt werden. Und beim 110 Meter langen Streifen an der A 96 bei Windach sind die Grundstücke gesichert. Derzeit laufen die Verhandlungen.

Um die fehlende Lücke von 55 Prozent zur kompletten Versorgung mit Erneuerbaren Energien zu schließen, müsste man weitere Windräder bauen und Photovoltaik vorantreiben, erklärte Hoppenstedt. Nicht beteiligen werden sich die Stadtwerke aber wohl am Windrad in Jesenwang, einem Projekt der Freisinger Bürger-Energie-Genossenschaft.„ Ich denke, da lassen wir die Finger davon“, sagte der Stadtwerke-Chef. Das Projekt sei zu risikobelastet wegen der Flugsicherung. Aber man sei mit anderen Gemeinden im Landkreis (Mammendorf, Maisach) im Gespräch, wenn derzeit auch nichts konkret sei. 

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