Hans Seitz (r.) ist der erste Künstler, der in den Schaufenstern an der Kirchstraße ausstellt. Mit Tim Niklas vom Verein Subkultur präsentiert er hier eines seiner Werke. Foto: PEter weber
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Hans Seitz (r.) ist der erste Künstler, der in den Schaufenstern an der Kirchstraße ausstellt. Mit Tim Niklas vom Verein Subkultur präsentiert er hier eines seiner Werke.

Fürstenfeldbruck

Sie stellen die Bilder jetzt ins Schaufenster

Die Subkultur Fürstenfeldbruck hat eine Möglichkeit gefunden, trotz der Corona-Pandemie ein neues Projekt auf die Beine zu stellen. In den Schaufenstern des früheren sportamper an der Kirchstraße 3 soll fortan lokale Kunst präsentiert werden.

Fürstenfeldbruck – Das erste dieser Schaufenster kann jetzt seit dem 18.  Dezember betrachtet werden. Aktuell steht dort das Werk „Warmbad-Bäder“ des Künstlers Hans Seitz. „Ich habe mich schon immer für solche Gebäude interessiert. Erst hatte ich als Architekt mit ihnen zu tun und jetzt eben auch als Künstler“, erzählt der 75-Jährige zu der Entstehung des Werkes.

Hinter dem Gemälde von Seitz sind, auf der sogenannten zweiten Ebene, noch zwei Fotografien zu sehen. Auf dem Einen ist ein Eisvogel aus dem Nymphenburger Park abgebildet, auf dem Anderen ein Rotfuchs aus Biburg. Geschossen wurden beide Fotos von der Bruckerin Magdalena Kurz.

Tagsüber machen allerdings die Spiegelungen im Glas vor allem das Betrachten der zweiten Ebene schwierig. In der Dunkelheit hingegen soll durch Lichterketten das Schaufenster ausgeleuchtet und somit auch eine bessere Sicht ermöglicht werden.

Angesichts der strengen Kontaktbeschränkungen war es für Tim Niklas von der Subkultur schwierig, mit nur einem Helfer das gesamte Schaufenster neu zu streichen und für die Ausstellung vorzubereiten. Dennoch hat er noch weitreichende Pläne mit den Schaufenstern. „Die Ausstellung wird zwei Jahre dauern. Bis Ende Februar wollen wir alle Schaufenster fertig haben. Ab dann werden wir voraussichtlich alle zwei Monate neue Werke präsentieren.“ (PAUL BURGMEIER)

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