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Die Aufforstung läuft: In den vergangenen Wochen wurden am Waldfriedhof viele neue Bäume gesetzt.

Fürstenfeldbruck

Umgestaltung am Waldfriedhof ist in vollem Gang

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Die Aufforstung am Waldfriedhof läuft. Und auch die Planung für den Neubau eines Sanitär- und Aufenthaltsgebäudes für die Friedhofsmitarbeiter.

Fürstenfeldbruck – Dafür muss kein weiterer Baum gefällt werden. Das geht aus der neuesten Planung hervor, die nun im Planungs- und Bauausschuss vorgelegt wurde. Allerdings ist laut Bauamt nicht komplett auszuschließen, dass der eine oder andere Baum unter den Arbeiten leiden wird.

Sitzungsleiter und Vizebürgermeister Christian Götz (BBV) sah anhand der eingezeichneten Schleppkurven zwar noch etwas Luft für eine kleine Verschiebung des eingeschossigen und nicht unterkellerten Gebäudes nach Osten. „Dann wäre man noch ein Stückchen weiter von den Bäumen weg“, sagte er. Laut Bauamt ist das aber nicht möglich, da dann die Zufahrt zur bestehenden Geräte- und Maschinenhalle im Norden nicht mehr uneingeschränkt möglich ist.

Photovoltaik-Anlage verworfen

Das Gebäude, in dem auch bisher fehlende Umkleiden und Duschen für weibliche Mitarbeiter vorgesehen sind, soll laut Planung mit sehr niedrigen Kohlendioxid-Emissionen betrieben werden. Dafür eignet sich der Anschluss an die bereits vorhandene Pelletsheizanlage am Hauptgebäude, das laut Stadtverwaltung „einen sehr geringen Heizenergieverbrauch mit nur rund 350 Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr generiert“. Die Errichtung einer Photovoltaikanlage als zusätzliche regenerative Energiequelle wurde ebenfalls untersucht. Aufgrund der extremen Verschattung am Waldfriedhof wurde diese Idee aber wieder verworfen.

Die Kosten für den Neubau werden derzeit auf 999 500 Euro geschätzt – rund 15 000 Euro mehr, als im Haushalt 2019 zur Verfügung stehen. Dieser Fehlbetrag wird nun im Haushalt 2020 vorgesehen, wenn das Gebäude auch übergeben werden soll. Der Eingabeplan soll noch heuer fertiggestellt werden. Der weitere Terminplan sieht einen Baubeginn im zweiten Quartal und die Fertigstellung Ende des nächsten Jahres vor.

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