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Beim Preis bewertet werden etwa Kriterien wie Umweltwirkung und Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung, Ideenreichtum oder  Originalität.

Fürstenfeldbruck

Umweltpreis startet im nächsten Jahr

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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Auf Initiative des Umweltbeirats wird ab dem nächsten Jahr ein Umweltpreis ausgelobt. Gewürdigt werden sollen Leuchtturmprojekte im Umwelt- und Klimaschutz.

Fürstenfeldbruck – Die Federführung liegt bei den ehrenamtlichen Beiräten, der Preis wird im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgelobt.

Der Umweltpreis wird für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ausgeschrieben. Einzelpersonen können sich genauso bewerben wie Gruppen, Vereine oder Schulklassen, die sich mit Projekten um den Umwelt- und Klimaschutz verdient gemacht haben. Auch Vorschläge sind willkommen. Bewertet werden Kriterien wie Umweltwirkung und Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung, Ideenreichtum, Originalität, Innovation, Modellcharakter und Vorbildfunktion sowie die pädagogische Wirkung.

Alle zwei Jahre wieder

Wie der Beiratsvorsitzende Georg Tscharke im Umweltausschuss betonte, soll der Preis alle zwei Jahre ausgelobt werden. „Der organisatorische Aufwand ist doch sehr hoch.“ Zudem sollten nur herausragende Leistungen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz gewürdigt werden. Ein weiterer Grund: Das Preisgeld – gewünscht sind immerhin mindestens 1000 Euro für den Sieger – soll durch Sponsoren gestellt werden, damit der Stadt keine Kosten entstehen. Da sei das Budget der Geldgeber doch beschränkt. Und einige Sponsoren hätten selbst schon über einen derartigen Preis nachgedacht, den Gedanken aber aufgrund des Aufwands wieder verworfen. Stelle sich heraus, dass der Preis der Renner werde, könne man die Schlagzahl ja erhöhen, kündigte Tscharke an. „Dann aber mit Unterstützung der Verwaltung.“

Dem Wunsch kamen die Ausschussmitglieder nach. „Der Preis sollte nicht inflationär werden“, meinte Andreas Lohde (CSU). Das Konzept lobte er als gut, durchdacht und solide finanziert. Karl Danke (BBV) kündigte an, seine Fraktion werde Geld dazu geben.

Umweltreferentin Alexa Zierl (Die Partei/Bruck mit Zukunft) bat darum, dem Beirat die Ehrenamtspauschale zu geben. Dies sei übersehen worden, sagte Stadtplaner Markus Reize, die Vergütung sei in Arbeit. 

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