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Abfahrtszeiten von Bussen und Bahnen werden zukünftig auf vier Infotafeln angezeigt.

Neuer Service für Fahrgäste

Vier Haltestellen bekommen Info-Displays

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Mehr Informationen für Fahrgäste. An vier Haltestellen in Fürstenfeldbruck sollen digitale Info-Displays aufgestellt werden.

Fürstenfeldbruck – Wer unter Zeitdruck am Stadtbahnhof oder am S-Bahnhof Buchenau ankommt, kennt das Problem: Wo und wann welcher Bus oder Zug abfährt, ist in der Hektik oft nur schwer herauszufinden. Info-Displays, auf denen all diese Daten zu finden sind, sollen in Zukunft für Klarheit an den Brucker Haltestellen sorgen.

Der Umwelt- und Verkehrsausschuss hat jetzt die Anschaffung solcher Info-Displays für insgesamt vier Standorte im Stadtgebiet mit großer Mehrheit beschlossen. Neben den beiden Bahnhöfen sollen an den Bushaltestellen am Hauptplatz und in der Schöngeisinger Straße kleinere Varianten der Displays aufgestellt werden. Auf ihnen können die Fahrgäste in Echtzeit die tatsächlichen Abfahrtzeiten der Bahnen und Busse ablesen und nicht nur die fahrplanmäßigen Angaben, die in den Schaukästen hängen.

Der Landkreis plant eine gemeinsame Anschaffung

Dieses dynamische Fahrgast-Informationssystem (DFI) soll aber nicht nur in Fürstenfeldbruck zum Einsatz kommen. Das Landratsamt befindet sich derzeit in Verhandlungen mit dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV), um das System landkreisweit einzuführen. Bei einer gemeinsamen Anfrage erhoffen sich Landratsamt und die Kommunen günstigere Konditionen bei der Anschaffung. Auf die Stadt kommen nach derzeitiger Planung Investitionskosten in Höhe von 178 500 Euro und Installationskosten in Höhe von 51 170 Euro zu.

Allerdings könnten die Investitionskosten noch stark schrumpfen. Der MVV geht bei einer gemeinsamen Ausschreibung der Landkreiskommunen von einer Kostenreduzierung zwischen 30 und 40 Prozent aus, je nachdem, wie viele Displays bestellt werden. Darüber hinaus ist im Rahmen des gemeinsamen MVV-Projekts eine Förderung der Displays und der nötigen Fundamente von bis zu 80 Prozent möglich. Für den Betrieb der Displays wird mit jährlichen Ausgaben in Höhe von 26 775 Euro gerechnet.

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