Am Sonntag und Montag fliegen Überwachungsflugzeuge über ganz Oberbayern, um nach Waldbränden Ausschau zu halten. (Symbolbild)

Es gilt besondere Vorsicht

Waldbrandgefahr wegen Hitze - Luftbeobachtungsflieger starten am Wochenende

  • Thomas Eldersch
    VonThomas Eldersch
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Wegen der langanhaltenden Hitze der vergangenen Woche sind die Wälder in Oberbayern ausgetrocknet. Jetzt ordnet die Regierung Luftbeobachtungsflüge, um Waldbrände frühzeitig zu entdecken, an.

Landkreis - Durch die anhaltenden hohen Temperaturen der vergangenen Tage ist in Oberbayern das Waldbrandrisiko hoch. Deshalb wird die Regierung am Sonntag, 30 Juni, und am Montag, 1. Juli, jeweils nachmittags Flieger starten lassen, von denen aus die bedrohten Wälder beobachtet werden. Die Kosten dafür werden aus Mitteln des Katastrophenschutzes beglichen. 

Waldbrand: Jeder kann selbst etwas tun, um die Gefahr zu minimieren

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Pfaffenhofen an der Ilm, welches für ganz Oberbayern zuständig ist, gibt Verhaltensregeln aus, die alle Waldbesucher beherzigen sollten. Vor allem sollen keine offenen Feuer in einem Abstand von 100 Metern zu einem Waldgebiet entzündet werden. Außerdem sollte man in diesem Radius vom Verbrennen von Pflanzenresten oder Ähnlichem absehen. Auch noch glimmende Zigarettenstummel sollten nicht achtlos weggeworfen werden. 

Besonders gefährdet sind Bereiche mit leicht sandigem Boden und geringem Bewuchs. An Waldrändern und sonnigen Lichtungen gilt daher erhöhte Vorsicht.

In Berlin setzt die Polizei sogar Wasserwerfer ein, um ihren Baumbestand zu gießen. 

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