1. Startseite
  2. Lokales
  3. Fürstenfeldbruck
  4. Fürstenfeldbruck

Fürstenfeldbruck wird zur Hauptstadt der Zauberei

Erstellt:

Kommentare

Zauberer Collin will sich bei den Deutschen Meisterschaften in Fürstenfeld einen Titel holen.
Zauberer Collin will sich bei den Deutschen Meisterschaften in Fürstenfeld einen Titel holen. © Hans kürzl

Magisch wird es zugehen und zauberhaft: Vom 11. bis 15. Mai wird Fürstenfeldbruck zur Hauptstadt der Zauberei. Das Zauberkunst-Festival „HocusPocus“ ist zu Gast im Veranstaltungsforum Fürstenfeld.

Fürstenfeldbruck – Auch der Zauberkongress „Magica 2020“ mit den Deutschen Meisterschaften der Zauberkunst macht auf dem Klostergelände Station. Die Titelkämpfe sind in neun Sparten aufgeteilt: Allgemeine Magie, Großillusion, Manipulation, Mentalmagie, Comedy, Kinderzauberei, Salonmagie, Close-Up und Kartenzauberei. Erfahrene Punktrichter bewerten die Darbietungen.

Einer der Teilnehmer ist Collin. Mehr als seinen Künstlernamen verrät er nicht. Beruflich jongliert er in der Fachoberschule in Erding als Mathematiklehrer mit Zahlen und Geraden. Seine Zauberkunst setzt er bei seinen Schülern aber eher sparsam ein, wie er noch erzählt.

Ideen aus Filmen

Umso mehr kommt sie bei seinen Zauber-Auftritten zum Tragen – so gut, dass Collin 2017 bei den letzten Meisterschaften in Saarbrücken immerhin Vize-Meister wurde und Vierter bei den Weltmeisterschaften. So weit will er es wieder bringen. Dafür hat er Musik auf sich wirken lassen und Ideen aus Filmen eingestreut. „Am Ende braucht es eine gewisse Dramaturgie, ein Gesamtgebilde“, sagt er. Und den einen oder anderen Auftritt, auch vor kleinerem Publikum. Man müsse ja testen, wie die Ideen ankommen, wie die Reaktionen ausfallen.

Zumindest hat es für Collin schon mal dazu gereicht, sich wieder für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren, die alle drei Jahre stattfinden. Es war der Corona-Pandemie geschuldet, dass diesmal fünf Jahre daraus wurden.

(Übrigens: Alles aus der Region gibt‘s jetzt auch in unserem regelmäßigen FFB-Newsletter.)

Während sich die Meister der Zauberkunst abseits des Publikums in ihren Kategorien messen, wird in Fürstenfeldbruck erstmals parallel ein Festival für die breite Öffentlichkeit stattfinden. „Wir wollten das ganz bewusst so“, betont Markus Laymann, der Kongress- und Festivalleiter. Denn: „Magie und Zauberei soll alle faszinieren und berühren.“

Klösterliches Ambiente

Das klösterliche Ambiente im Veranstaltungsforum passe ideal dazu. „Es wird wunderbar, hier zu sein“, findet Laymann. Im Rahmen des Festivals werden gut 30 Live-Shows präsentiert, die jeweils rund eine Stunde dauern. Es können daher auch mehrere an einem Tag besucht werden, darunter spezielle Kinder- und Familienshows. Ein Schwerpunkt wird dabei die Präsentation von Zauberkünstlerinnen bilden. Ihnen ist am 14. Mai unter dem Motto „Wonder Woman“ ein eigener Tag gewidmet. An allen Tagen werden zusätzlich noch zwei Zelte aufgebaut.

Festival und Kongress werden auch für Fürstenfeld-Chef Norbert Leinweber zu einem besonderen Ereignis. „Es werden große Tage werden, mit hochkarätiger Besetzung“, sagt er. Erwartet werden rund 700 Zauberkünstler. Eigentlich hätte alles bereits 2020 über die Bühne gehen sollen. Doch das große Zauberfestival musste da, ebenso wie 2021, wegen der Corona-Pandemie verschoben werden.

Weitere Informationen

zum Festival HocusPocus und zum gesamten Programm gibt es auf der Internetseite www.hocuspocusfuerstenfeld.de.

Noch mehr aktuelle Nachrichten aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck finden Sie auf Merkur.de/Fürstenfeldbruck.

Auch interessant

Kommentare