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Das fertige Zelt vor der Kreisklinik: Hier sollen Patienten untersucht werden, bei denen der Verdacht besteht, dass sie mit dem Coronavirus infiziert sind.

THW, BRK und Malteser arbeiten zusammen

Zelt vor Kreisklinik: Covid-19-Patienten isolieren

  • Helga Zagermann
    vonHelga Zagermann
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Vor der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck wurde ein Sanitätszelt aufgebaut. Dort sollen Patienten untersucht werden, bei denen der Verdacht besteht, dass sie mit dem Coronavirus infiziert sind.

Fürstenfeldbruck – Das Technische Hilfswerk, die Malteser und das Bayerische Rote Kreuz Fürstenfeldbruck arbeiten auch in der Krise bestens zusammen: Vor der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck wurde ein Sanitätszelt aufgebaut. Dort sollen Patienten untersucht werden, bei denen der Verdacht besteht, dass sie mit dem Coronavirus infiziert sind – diese Patienten sollen dort gesammelt werden, bevor sie die Klinik betreten. Ziel ist, die Infizierten möglichst schnell zu isolieren. So sollen andere Kranke und das Personal der Klinik geschützt werden.

Der Aufbau startet: Die Helfer schützen sich mit Atemschutzmasken und halten Abstand.

Errichtet wurde das Zelt im Auftrag des Landratsamtes. Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) bauten dafür auf einer Grünfläche vor dem Klinikum Fürstenfeldbruck ein Fundament aus Holz. Darauf wurde das sogenannte Vorsichtungszelt aufgestellt. Hilfe kam von Kräften des Malteser-Hilfsdiensts Gröbenzell und des BRK Fürstenfeldbruck. Das Personal, das in dem Zelt arbeiten soll, kommt aus der Notaufnahme der Kreisklinik.

Auch bei Dunkelheit wurde weitergearbeitet.

Das Zelt dient vor allem zur besseren Einteilung der Patienten. Hier können Betroffene mit Anzeichen von Covid-19 optimal versorgt werden. Zudem sorgen die Verantwortlichen auf diese Weise für eine Risikoreduktion im Umgang mit den Infizierten.

Landrat Thomas Karmasin (CSU) betonte am Samstag in den Sozialen Medien, dass die Bevölkerung wegen des Zelts nicht in Panik verfallen müsse. Hier werde man keinesfalls Patienten unterbringen, für die es keine Hoffnung mehr gebe. Aber im Zelt könne man Patienten isolieren, damit die Infektionskette unterbrochen werde. Karmasin: „Gott sei Dank haben wir in der Klinik ausreichend Betten vorbereitet, in denen wir Corona-Patienten versorgen können. Auch Intensivbetten und Beatmungsgeräte sind noch ausreichend vorhanden, also bitte keine Panik.“ Er dankte den Hilfsdiensten für den schnellen Zelt-Aufbau.

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