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Zum ersten Mal ist das Oberallgäuer Marktbähnle in Fürstenfeldbruck. Fahrer Stefan Schütz bringt die Brucker vom Geschwister-Scholl- zum Volksfestplatz und freut sich über seine Fahrgäste.

Aus Oberstdorf nach FFB

Zum ersten Mal beim Brucker Volksfest: So läuft es mit dem Marktbähnle

Auf eine Neuerung müssen sich die Volksfest-Besucher einstellen: Da „As’ Kunnerla“ zu viele kranke Fahrer hat, bringt das Oberallgäuer Marktbähnle die Besucher vom Geschwister-Scholl- zum Voksfestplatz. 

FürstenfeldbruckDie Brucker stört das jedoch wenig – Hauptsache sie können zum Festplatz tuckern. So auch am Senionrennachmittag. Für das Ehepaar Schütz gehört die Fahrt mit der Bahn zum Volksfestbesuch dazu. Sie nutzen das Angebot seit dem ersten Jahr. „Bei der Fahrt wird man wieder zum Kind.“, sagt Joseph Schütz.

Obwohl es schon seit 60 Jahren in der Kreisstadt lebt, ist das Ehepaar Schauppner unterdessen heuer zum ersten Mal ins Bähnle gestiegen. „Normalerweise fahren wir mit dem Fahrrad, aber weil das Wetter so schlecht ist, haben wir uns für die Bahn entschieden“, erzählt Brigitte Schauppner. Das Marktbähnle aus Oberstdorf ist im Gegensatz zum „Kunnerla“ komplett geschlossen, so ist man vor Wind und Regen geschützt.

Auch für Touristen eine Attraktion

Auch für Touristen ist eine Fahrt eine Attraktion. Die kleine Tochter von Timor Kolodin aus Rostock wollte unbedingt einsteigen, also ließen sich die beiden mit etwa Tempo 20 in die Innenstadt kutschieren. Das Mädchen lachte während der ganzen Strecke vergnügt.

Die 85-jährige Helga Röhr findet die Fahrt mit dem Bähnle vorteilhafter als mit dem Auto. „Man spart sich die Parkplatzsuche und man kann schön aus dem Fenster schauen“. Außerdem trifft sie so auf der Fahrt schon Bekannte, mit denen sie zum Seniorennachmittag ins Festzelt zieht.

Das Oberallgäuer Marktbähnle fährt bis Freitag, 3. Mai, von 14.30 bis 21 Uhr zwischen Geschwister-Scholl- und Volksfestplatz. An jeder Bushaltestelle kann man zusteigen. Erwachsene zahlen zwei, Kinder einen Euro.  le

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