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Hau ruck: Mit vereinten Kräften versuchen die Brucker Feuerwehrmänner, den Linienbus ein Stück zurück zu schieben, um das Ehepaar aus seinem Auto zu befreien.

Ehepaar sitzt im eigenen Wagen fest

Zwischen Bus und Auto eingeklemmt

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Eine kleine Unachtsamkeit mit großer Wirkung: Eine Seniorin hat beim Ausparken einen Linienbus übersehen und angefahren. Danach saß sie in ihrem Auto fest.

Fürstenfeldbruck –   Die 78-Jährige wollte am Samstagvormittag gegen 9.50 Uhr vom Parkstreifen in der Kurt-Schumacher-Straße in Fürstenfeldbruck auf die Fahrbahn rollen. Dabei übersah sie einen Linienbus, in dem nur der 47 Jahre alte Fahrer saß. Bei der Kollision wurde ihr Honda gegen das einen davor parkenden Mazda geschoben.

Da der Wagen zwischen Mazda und Bus eingeklemmt war, bekam das darin sitzende Ehepaar, das in Fürstenfeldbruck wohnt, die Türen nicht mehr auf. Es war in seinem Auto eingesperrt. Die beiden älteren Herrschaften waren unverletzt und behielten die Ruhe, wie Stadtbrandinspektor Michael Ott berichtet. „Der Ehemann hat sich ein Prospekt genommen und gelesen.“

Der Busfahrer, der aus dem Landkreis stammt, musste mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrdienstleiter kam, um den Omnibus zu holen. Da er das Fahrzeug erst nicht von der Unfallstelle wegfahren konnte, versuchten neun Feuerwehrmänner mit vereinten Kräften, den Bus etwas zurück zu schieben, berichtet Ott. Schließlich habe sich das Gefährt doch noch wegfahren lassen. Die Brandhelfer konnten danach den Honda in die Parklücke zurück schieben und das Ehepaar aus seinem Wagen befreien.

Der Verkehr konnte an der Unfallstelle vorbei rollen. Zu großen Behinderungen kam es laut Polizei nicht. Der Schaden beläuft sich auf rund 20 000 Euro, wobei alleine am Linienbus ein Schaden von rund 10 000 Euro entstanden ist.

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