Entscheidung ist gefallen

Fliegerhorst: Kurzaufnahme vom Tisch

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In Fürstenfeldbruck bleibt die Erstaufnahme-Einrichtung am Fliegerhorst als solche bestehen. Das bestätigt der amtierende Bürgermeister Erich Raff auf Tagblatt-Nachfrage.

Fürstenfeldbruck – Die Entscheidung wurde am Freitag bei einem Gespräch zwischen dem amtierenden Bürgermeister Erich Raff (CSU) und Sozialministerin Emilia Müller (CSU) in München klar. Raff bestätigt die Entwicklung auf Nachfrage unserer Zeitung. „Ich kann damit gut leben“, sagt er.

Im vergangenen Jahr hatte sich der Stadtrat vehement dagegen gewehrt, dass die seit 2014 bestehende Dependance der Bayernkaserne in eine Kurzaufnahme-Einrichtung umgewandelt wird. Verschiedene Faktoren wie der kürzere Verbleib und auch, dass die Flüchtlinge erst in Bruck eingehend medizinisch untersucht worden wären, schreckten die Stadt ab.

Widerstand gegen die Bedingungen der Regierung 

Vor allem aber waren die Kommunalpolitiker unzufrieden damit, wie speziell die zuständige Regierung von Oberbayern mit der Stadt umging. Man wehrte sich dagegen, die Kurzaufnahme unter den Bedingungen der Regierung zumindest gefühlt aufgedrückt zu bekommen. 

Die Diskussion war im vergangenen Jahr überhaupt erst aufgekommen, weil der Mietvertrag für die Bayernkaserne in München, den die Regierung mit der Landeshauptstadt hatte, auslief. Deshalb suchte die Regierung nach neuen Standorten.

Rubriklistenbild: © tb

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