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Brucker Kulturnacht wird heiter bis ernst: Dieses Programm ist heuer geboten

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Von: Lisa Fischer

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Vorfreude nach zwei Jahren Pause: Die Veranstalter der Brucker Kulturnacht 2022 präsentieren in der Aumühle das neue Plakat.
Vorfreude nach zwei Jahren Pause: Die Veranstalter der Brucker Kulturnacht 2022 präsentieren in der Aumühle das neue Plakat. © Peter Weber

Die Brucker Kulturnacht kehrt am Samstag, 9. Juli, wieder zurück. Sie hält heuer auch einen Ort zum Nachdenken bereit.

Fürstenfeldbruck – „Ganz, ganz viel Altbewährtes, aber auch neue Ideen“ – das verspricht Diana Rupprecht, Leitung der Stadtbibliothek in der Aumühle, für die Brucker Kulturnacht am 9. Juli. Neu sei in diesem Jahr ein etwas ernsterer Veranstaltungsort, der zum Nachdenken anregt: Auf dem Niederbronnerplatz ist die Ausstellung „#StolenMemory“ (zu deutsch: „Gestohlene Erinnerung“) zu sehen.

Beim Besuch der Wanderausstellung, die in einen begehbaren, blau-roten Container verpackt ist, können sich Teilnehmer während der Kulturnacht vor allem einer tiefgründigen Frage stellen: „Was würde Ihnen in der Familie fehlen, wenn ein Gegenstand verloren ginge?“

Von der Ausstellung auf dem Niederbronnerplatz aus startet der Audiowalk „Hier. FFB 1933-1945“, der über die Ereignisse in der Stadt während der NS-Zeit erzählt. „Die Kulturnacht soll auch zum Nachdenken anregen, nicht nur ablenken und Spaß machen“, sagt Diana Rupprecht während der Präsentation des Programms.

Gemeinsamkeit und Solidarität

Ebenfalls auf dem Niederbronnerplatz stehen die Themen „Gemeinsamkeit und Solidarität“ im Vordergrund. Konvolut, eine Gruppe Jugendlicher aus dem Landkreis, verwandelt den Platz in ein kreatives Areal. Das Motto: „Zusammen wachsen – Zusammenwachsen“. Zum einen können Jung und Alt gemeinsam ein großes Kunstwerk entstehen lassen. Zum anderen wird es vor Ort eine Pflanzen-Tausch-Börse geben. Hier können Ableger und Setzlinge abgegeben und eingetauscht werden.

Neben dem Niederbronnerplatz gibt es Veranstaltungen an elf weiteren Orten: Das Alte Rathaus, mit Theater, Volksmusik und Gesang sowie das Bauernhofmuseum Jexhof, das eine 1980er-Jahre-Tanznacht veranstaltet. Ins Energiemuseum laden die Stadtwerke Fürstenfeldbruck ein – und präsentieren hautnah ihr altes Wasserkraftwerk.

Entspannung in der Klosterkirche

„In der Klosterkirche kann man etwas entspannen, vom Trubel der anderen Orte“, sagt Diana Rupprecht. Während der Kulturnacht spielen hier Stefanie und Simon Probst auf der Flöte und Orgel Werke von Größen, wie Mozart und Bach. Ebenfalls Lieder berühmter Komponisten spielen im Haus 10 die Cellisten Sarah Moser und Balàzs Dolfin. Dolfin springt kurzfristig für Theresa Strasser ein, die in den veröffentlichten Programmheften noch erwähnt wird.

Weitere Veranstaltungsorte der Kulturnacht sind das Landratsamt, das Kino Lichtspielhaus an der Maisacher Straße, das Museum Fürstenfeldbruck, die Neue Bühne Bruck, der Salzturm auf dem Stadtbauhof und die Stadtbibliothek Aumühle. Shuttle-Busse bringen auch heuer wieder die Teilnehmer von Ort zu Ort. „Im Bus spielen vier junge Männer aus dem Landkreis Musik und animieren zum Mitsingen“, sagt Museumsleitung Barbara Kink.

Auch ein Radl-Taxi der Agenda 21 steht während des Abends bereit. Es startet und endet am Lichtspielhaus. Zugang zu allen Orten der Kulturnacht und freie Fahrt mit dem Shuttle-Bus haben die Besucher mit dem so genannten Ticket-Armband.

Vorverkauf

Das Ticket-Armband gibt es im Vorverkauf im Rathaus, im Museum Fürstenfeldbruck, im Lichtspielhaus an der Maisacher Straße, in der Stadtbibliothek Aumühle sowie im Bauernhofmuseum Jexhof in Schöngeising. Es kostet zehn (ermäßigt fünf) Euro. Weitere Informationen gibt es auf www.bruckerkulturnacht.de.

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