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Bei allerbestem Herbstwetter genossen die zahlreichen Besucher das zehnte Kirchweihfest am Kloster. Zur Stärkung gab’s frische Kirta-Nudeln und süffiges Bier.

Kirchweih am Kloster

Fürstenfelder Kirta lockt Gäste in Scharen

Goldenes Oktoberwetter hat am Sonntag zahlreiche Besucher zum Kloster gelockt. Die zehnte Auflage der Fürstenfelder Kirta war ein wahrer Publikumsmagnet – nicht zuletzt dank leckerer Kirchweih-Schmankerln und zünftiger Musik.

Wettbewerb der Generationen: Erik (6) und sein Papa Bastian Kirchner (r.) messen sich beim Nageln. Martin Werner vom Veranstaltungsforum schaut zu.

Fürstenfeldbruck – Raus aus dem heißen Fett, ein bisserl abtropfen lassen und Puderzucker drüber: Beim Stand des Fördervereins der Furthmühle gehen die Kirchweihnudeln an diesem Sonntag weg wie warme Semmeln. „Wir sind von Anfang an bei der Brucker Kirta mit dabei und verkaufen jedes Mal bis zu 600 Kirchweihudeln“, sagt Marianne Steinhart. Für Niklas ist diese Nudel etwas Besonderes, eine Premiere gar, denn: „Ich habe noch nie eine gegessen“, so der Schüler.

Alois Oswald aus Jesenwang hingegen ist ein wahrer Kenner, wenn’s um Auszogene geht: „Meine Mama hat die Nudeln gerne gemacht, meine Frau hat geübt und kann’s längst auch“, freut er sich. „Bei uns gibt’s alle zwei Wochen Auszogene; die Familie kommt zusammen und meine Frau macht dann rund 30 Stück.“ Dabei werden die Nudeln zuerst deftig als Hauptspeise und später süß als Dessert serviert. „Im ersten Gang gibt’s Gurkensalat dazu, hernach Apfelkompott; das schmeckt super“, sagt der Jesenwanger.

Ein paar Schritte weiter misst sich Erik (6) mit seinem Vater Bastian Kirchner im Wett-Nageln. Die beiden klopfen was das Zeug hält. „Wir sind heuer zum ersten Mal auf der Kirta in Fürstenfeld. Für die Kinder ist das richtig nett und uns Eltern gefällt es auch“, sagt der Brucker. Hernach geht’s für die Kleinen noch zum Ponyreiten und auf die Strohhüpfburg. „Wir lassen uns einfach überraschen was der Tag bringt“, sagt Bastian Kirchner.

Schnell füllen sich an diesem sonnigen Oktobertag die Bierbänke im Innenhof vor dem Stadtsaal. Unter weiß-blauem Himmel lassen sich einige Besucher ein saftiges Stück Braten schmecken. Dazu gibt es süffiges Bier und die Drehorgelspieler mitsamt Brucker Stadtkapelle musizieren. Mit auf eine Reise in die Vergangenheit nehmen die Brauchtumsbewahrer in der Tenne die Besucher. Sie zeigen altes Handwerk wie Spinnen oder Korbflechterei.

von Angi Kiener

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