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In Reih und Glied aufgereiht stehen die Stative bei den Fürstenfelder Naturfototagen. 

Nach Termin in den Sommerferien

Fürstenfelder Naturfototage künftig im April

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Weniger Aussteller und weniger Besucher: Die Fürstenfelder Naturfototage, die aufgrund einer Terminkollision erstmals in den August wanderten, sind hinter den Vorjahresergebnissen zurückgeblieben.

Fürstenfeldbruck –  Unzufrieden ist Organisator Udo Höcke dennoch nicht. Denn er hat neue Aussteller gefunden. Trotzdem wird der Ausflug in die Sommerferien eine einmalige Sache bleiben. In den nächsten fünf Jahren steigen die Naturfototage im April.

Die internationale Fachmesse bietet dem Publikum an vier Tagen Vorträge, Multivisionsshows, Ausstellung, darunter den Wettbewerb „Glanzlichter“ und einen großen Markt mit Ausstattung und Dingen rund um die Fotografie. Auch das Brucker Buidl wird im Rahmen der Naturfototage gekürt.

Alle wollen nach Fürstenfeld

Rund 12 000 Besucher lockt die Messe normalerweise ins Veranstaltungsforum, diesmal waren es um die 9800, schätzt Höcke. „Der Samstag hat uns wirklich überrascht.“ Denn gerade am Vormittag sei es auf dem Klosterareal richtig voll gewesen. Doch im Laufe des Nachmittags habe sich das Gelände immer mehr geleert. Auch der Sonntag sei nicht so gut gewesen. „Doch angesichts des neuen Termins bin ich zufrieden“, sagt Höcke. Was ihn besonders freute: Nicht nur Touristen kamen zur Messe, sondern richtige Foto-Experten. „Alle haben die hohe Qualität der Besucher gelobt.“

Die Verlegung war nötig geworden, da die weltweit größte Fotomesse „Photokina“ auf Mitte Mai verschoben worden dar. Daher gab es nur drei Möglichkeiten: die Messe ausfallen zu lassen, einen neuen Termin zu finden oder einen anderen Austragungsort. „Wir wollten aber nicht weg“, sagt der Organisator. Also entschied er sich für den August. Doch der Ausweichtermin stellte auch für Aussteller ein Problem dar, ein Drittel der rund 90 Stamm-Aussteller sagten ab. „Dafür haben wir 14 neue gefunden, die bisher auf der Warteliste standen“, berichtet Höcke.

Aufgrund der Resonanz von Ausstellern und Kunden entschied er, nicht beim Sommertermin zu bleiben, sondern in den April zu wechseln – bereits ab dem kommenden Jahr. Und das bringt durchaus neue Schwierigkeiten: Denn die arrivierten Aussteller möchten wieder nach Fürstenfeld kommen, die neuen aber auch. „Das wird kritisch“, sagt Höcke. Denn das Areal ist voll, Erweiterungsmöglichkeiten sieht er vorerst nicht. Was möglich ist, wird die Vorbereitung auf die Naturfototage 2020 zeigen, die nun etwas kürzer ausfällt. 

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