Fürstenfeldbruck

Asyl-Erstaufnahme: Fursty bleibt im Fokus

Fürstenfeldbruck – Die Erstaufnahme-Einrichtung am Fliegerhorst könnte ein Nachfolger der Bayernkaserne werden, die Ende des Jahres schließt.

 Bei einem Treffen des amtierenden Bürgermeisters Erich Raff (CSU), Sozialministerin Emilia Müller, Landrat Thomas Karmasin sowie Vertretern der Regierung von Oberbayern beschlossen die Verantwortlichen, „die Gespräche fortzusetzen, um eine gemeinsame Lösung zu finden“, wie es aus dem Sozialministerium heißt.

Thema des Gesprächs seien die „Voraussetzungen der Umwidmung der bestehenden Einrichtung in eine Kurzaufnahmeeinrichtung“ gewesen, so ein Sprecher des Ministeriums. Wie Raff auf Nachfrage sagte, sind als nächstes Termine mit der Bundeswehr anberaumt. Landrat Thomas Karmasin betonte auf Anfrage, dass es bei den Plänen nicht um eine zahlenmäßige Ausweitung gehe. Die Art der Einrichtung solle verändert werden, nicht deren Größe, sodass es bei den 1600 Plätzen bleibe. Andere Zahlen beruhten auf falschen Annahmen oder seien schlicht nicht wahr.

Karmasin betonte, dass mehrere Einrichtungen solcher Art in Bayern geplant sind. Die Bayernkaserne werde nicht 1:1 nach Bruck verlegt. Man könne es auch positiv sehen, wenn nach der Umwandlung Verwaltungsmitarbeiter etwa des BAMF vor Ort seien. Die Rechtslage sei klar: Die Regierung kann sich die Pläne selbst genehmigen. Niemand aber wolle eine Konfrontation. Die Stadt forderte unlängst eine Höchstzahl von 1000 Betten.  vu/st

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