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Wenn es sich die "Katze von Anzing" auf dem Bett im betreuten Wohnen gemütlich macht, ist das Medieninteresse natürlich groß.

Katze von Anzing in der Großen Kreisstadt 

Fußball-Star Sepp Maier wohnt zur Probe in Bruck

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Fürstenfeldbruck – Eigentlich ist es ja ein Widerspruch in sich, wenn eine Torwart-Legende wie die top-fitte „Katze von Anzing“ dem betreuten Wohnen als Werbe-Ikone dient. Doch bei Sepp Maier gibt es nichts, was es nicht gibt.

Erst recht, wenn ein einstiger Fußballstar und Weltmeister wie er, mittlerweile eine sieben vor den aufregenden Lebens-Jahrzehnten steht. Weshalb der Moare als neuer Frontmann für die PR-Aktion einer auf betreutes Wohnen spezialisierten Bauunternehmens aus Deggendorf präsentiert wurde.

Schauplatz des von TV-Kameras umschwärmten Standorts war gestern eine vor fünf Jahren neben dem Altenheim am Kurt-Huber-Ring entstandene, von Hausdame Heike Schreil betreute Wohnanlage für Senioren. Das gerade in Italien urlaubende Ehepaar M. hatte die 85 Quadratmeter großen Räumlichkeiten fürs „Probewohnen mit Sepp Maier“ zur Verfügung gestellt.

Und: Nein, sagte der urige Weltmeister von 1974 trotz des Werbevertrages, er könne sich nicht vorstellen, in dieser Umgebung im Herzen des Brucker Westens wohnen zu können („Do san vui z’vui Haiser rings rum“). Muss er auch nicht, denn die Wohnanlage ist längst ausverkauft, die Warteliste für freiwerdende Räume ist lang. Trotzdem: „Ganz schnuckelig“, so Maier beim Rundgang durch Esszimmer (wo er eine Wiesn-Brezn unangetastet ließ), Küche („Damit hab ich nix zu tun, das ist Sache von meiner Frau“), Terrasse („Muss ich den Rasen selber mähen?“) und Schlafzimmer, wo er es aber nicht wagte, sich aufs Bett der urlaubenden Eigentümer zu legen.

Auf Drängen der Fotografen setzte er sich aber kurz drauf, um dann gleich die Falten der Decke wieder glatt zu streichen. Nachdem er schon in seiner aktiven Sportlerzeit nicht unbedingt ein Freund von Laufband und Heimtrainer war, fand zwar der Gemeinschafts-Fitnessraum im Keller wenig Zuspruch. Vielmehr juckte ihm da schon hinterher (nach einer Prise Schnupftabak) der Kartenfinger, als er mit drei Senioren eine Runde Schafkopf klopfte.

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