Glosse

Heißes Pflaster: Verkehrsknotenpunkt mit Tabuzone

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Ein neuer Teil unserer Tagblatt-Glosse unter dem Titel „Ganz nebenbei“. Diesmal geht‘s um einen heiklen Verkehrsknotenpunkt mit einer noch heikleren Tabuzone.

Der oft zugeparkte Mittelstreifen auf der Hauptstraße hat schon für viel Ärger gesorgt.

Freitagmittag, Hauptstraße Bruck. Auf dem berühmt-berüchtigten Mittelstreifen (absolutes Halteverbot) wird wieder mal wie wild geparkt. Doch diesmal ist es ein heißes Pflaster. Denn von hinten und vorn nahen Notärzte mit Blaulicht und viel Getöse. Panisch wird ausgewichen, doch der blockierte Streifen macht vieles unmöglich. Eigentlich ein Fall für die kommunale Verkehrsüberwacherin. Und die Politesse ist diesmal tatsächlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Ein ahnungsloser Lkw-Lieferant (laut Firmenlogo ein möglicherweise heißblütiger Südländer, der einen der vielen Pizzabäcker auf Brucks Prachtboulevard beliefert) ist hinten auf der Ladefläche gerade mit der Auslieferung von frischer Ware beschäftigt. Während er werkelt. merkt er nicht, wie die Frontseite seines Lasters fotografisch dokumentiert, das Knöllchen ausgedruckt und unter den Scheibenwischer gesteckt wird. Job erledigt: Die Frau Verkehrsüberwacherin schlendert nach getaner Arbeit wortlos davon. Hinten werden derweil weiter eifrig Paletten hin- und hergeschoben. Na dann, so denkt sich der schadenfrohe Passant, warten wir mal ab, was passiert.

Und tatsächlich: Mimik und Gestik des Falschparkers waren’s wert, das sich hinziehende Ende des Liefervorgangs abzuwarten. Selbst Guido Cantz hätte mit seiner versteckten Kamera einen Mordsspaß gehabt.

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