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Die Umbauten an der Kreuzung Schöngeisinger/Landsberger Straße haben begonnen. Für mehr Sicherheit soll dort eine Mittelinsel entstehen.

Bauarbeiten

Gefährliche Kreuzung wird entschärft

Fürstenfeldbruck - Die Umbauten an der Kreuzung Schöngeisinger/Landsberger Straße haben begonnen. Eine Mittelinsel soll entstehen, damit sich ein solch tragischer Unfall wie 2013 nicht wiederholt

Gestern sind die Bauarbeiten planmäßig angelaufen. Sie dauern voraussichtlich bis Ende Mai. Die wohl größte Erschwernis für die Verkehrsströme in dieser Zeit: Die Schöngeisinger Straße wird für die erste Bauphase auf Höhe der Amper-Oase dort komplett gesperrt. Autofahrer, die beispielsweise in die Innenstadt wollen, müssen dann den Umweg über den Kreisel an der Drei-Rosen-Apotheke nehmen und von dort in die Landsberger Straße, die dort eigentlich als Einbahnstraße besteht, einfahren.

Während der Bauzeit wird die schmale Straße, die bergab dann wieder in die Schöngeisinger Straße einmündet, für den Gegenverkehr freigegeben. Diese kleine Einbahnstraße wird dann in der zweiten Bauphase komplett gesperrt – die Umleitung stadtauswärts über die Holzhofstraße auf den Kreisverkehr an der Apotheke nutzen aber sowieso viele Autofahrer schon.

Die Stadt will die Straßenkreuzung auf Höhe des Zugangs zur AmperOase mit einer Mittelinsel, die dann als Querungshilfe dient, sicherer gestalten. Angestoßen worden war dieses Projekt auch durch einen Unfall im Jahr 2013. Ein Autofahrer raste damals in eine Gruppe von Hortkind ern der Schule Nord, die auf dem Weg zum Bad waren, verletzte zwei Kinder schwer.

Zuerst hatte die Stadt sogar vor, noch einen Zebrastreifen zusätzlich zu der Insel zu errichten. Dabei legte aber das Staatliche Bauamt sein Veto ein. Ein solcher suggeriere eine Scheinsicherheit. Auch eine Druckknopf-Ampel verwarf die Fachbehörde von vornherein: Dadurch würde der Verkehrsfluss auf der Schöngeisinger Straße, die zugleich Staatsstraße ist, zu sehr eingeschränkt. Um die Fördergelder, die man sich für die Umbauten erhofft, nicht zu gefährden, lenkte der zuständige Verkehrsausschuss deswegen letztes Jahr ein.

Bei einem anderen Streitpunkt hat man sich ebenfalls mit der Behörde geeinigt, ohne dass dies die Vergabe von Fördergeldern tangiert: Ein geforderter Linksabbiegestreifen wird nicht angelegt. Auch bei der Vorlage der Vergabe der Arbeiten kam es nun im Ausschuss zu keiner Diskussion mehr. Nach der Aussschreibung hatte Bürgermeister Erich Raff den Auftrag in einer dringlichen Anordnung vergeben müssen, da die Bindefrist für die Angebote schon nach einem Monat ablief. Von den Gesamtkosten in Höhe von 223 000 Euro erhofft man sich von der Regierung von Oberbayern einen Zuschuss in Höhe von 60 Prozent der förderfähigen Kosten.

von Fabian Dilger

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