Autofahrer versucht, Polizisten in Washington zu überfahren

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Der kleine Jamie hat mit seinen Eltern Dennis und Dina Ingmann die Messe besucht. Alle drei waren begeistert.

Spezialmesse

Das gefällt den Rettern

Fürstenfeldbruck - Am Wochenende gab es im Veranstaltungsforum die neuesten technischen Raffinessen der Rettungs- und Sicherheitsdienste zu sehen, Besucher konnten sich über Feuerwehren, THW und andere Retter informieren. Daran hatten nicht nur Profis Spaß.

Kennt sich aus: Andreas Capallo aus Eichenau ist Berufsfeuerwehrmannn.

Blaulicht und roter Lack bewundert er wie kaum ein anderer: Von den großem Feuerwehrfahrzeugen und den Helfern in Uniform kann Jamie Ingmann kaum seinen Blick wenden. Seit er ein Spielzeug-Feuerwehrauto geschenkt bekommen hat, ist der Dreijährige vernarrt in die Löschmannschaften, ihren Mut und ihre Einsätze. „Ohne sein Feuerwehr-Shirt geht er gar nicht mehr aus dem Haus“, erzählt Vater Dennis Ingmann lachend. Sein Sohn wolle unbedingt auch Feuerwehrmann werden. „Egal was er später tut, Hauptsache er macht es mit Herzblut.“ Und das hegt der kleine Brucker für den Beruf gewiss.

Mama Dina Ingmann freut sich, dass sie auf der Ausstellung schon einige Informationen zur Kinder- und Jugendfeuerwehr bekommen hat. Denn wenn Jamie sechs Jahre alt ist, kann er dann selbst löschen und Erste Hilfe leisten lernen.

Auch andere Familien schlendern an den ausgestellten Wagen und Geräten vorbei und schauen sich das fremde Gerät interessiert an. Neben Fahrzeugen und Ausrüstung gibt es auch Informationen von Polizei, Vereinen und Herstellern. Mit Kennerblick geht Andreas Cappallo herum. Der Eichenauer ist Berufsfeuerwehrmann in München und hilft auch bei der Freiwilligen Feuerwehr. „Ich bin einfach feuerwehrnarrisch“, gibt er grinsend zu.

Stefan Schindler (l.) und Julian Römer sind beim THW aktiv,.

Für Cappallo ist es wichtig, immer auf dem neuesten Stand zu sein, was das Wissen um Technik und Standards angeht. „Diese Dinge entwickeln sich sehr schnell weiter, deswegen muss man sich auskennen.“ Im Landkreis sei die Ausrüstung der freiwilligen Wehren sehr unterschiedlich. Dass man sich auf so einer Schau über die neueste Technik informieren kann, gefällt dem Brucker sehr.

Nicht ganz so spannend ist die Schau für Stefan Schindler (19) und Julian Römer (25) vom Brucker Technischen Hilfswerk (THW). Im Verhältnis zu anderen Ausstellungen, erklärt Schindler, sei diese eher klein gehalten, es gebe für das THW nicht so viele interessante Stände. Dass sie sich hier präsentieren dürfen, freut die beiden aber trotzdem. Denn gerne würden sie neue Mitglieder fürs THW akquirieren. Auch die Retter spüren den Wegfall des Zivildienstes und die schwindende Bedeutung des Ehrenamts. „Dabei ist es großartig, mit den Kameraden zusammenzuarbeiten und diese Gemeinschaft zu erleben“, sagt Schindler. Er möchte, dass wieder mehr Menschen dies erleben. Deshalb freut er sich, dass sich schon einige Besucher zum THW schlaugemacht haben.

von Maria-Mercedes Hering

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