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Parken in der Brucker Innenstadt

Fürstenfeldbruck

Geplant ist eine Chill-Area: Stadt will in Mobilitätswoche Parkplätze in der Innenstadt sperren

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 Die Stadt Fürstenfeldbruck beteiligt sich heuer an der Europäischen Mobilitätswoche - dazu gibt es viele Ideen.

Fürstenfeldbruck – Mit einer Vielzahl von Aktionen will man vom 16. bis 22. September auf eine nachhaltige Mobilität aufmerksam machen. Im Gespräch ist auch, einen Teil der Parkplätze in der Hauptstraße für einen Tag zu sperren.

Ziel der Aktion der Europäischen Union ist es, den Menschen Freude an nachhaltiger Mobilität zu machen und zu zeigen, dass es im Alltag gelebt werden kann, erklärte Monserrat Miramontes im Verkehrsausschuss. Dafür ist eine Vielzahl von Aktionen geplant, an der sich Vereine, Organisationen und Behörden auch finanziell beteiligen. Das Programm reicht von Bus- und Schulwegtrainings für Kinder über Probefahrten mit dem Lasten- und Familienrad, Stadtführungen bis hin zu Radltouren, einer Radlschlange und einer Ausstellung über Mobilität im Landkreis.

Chill-Area auf dem Brucker Hauptplatz

Ein Höhepunkt soll der so genannte Parking-Day auf dem Hauptplatz sein. An diesem Tag sollen die Parkplätze nicht den Autofahrern dienen, sondern den Bürgern als Chill-Area. Ob als Schachfeld, Hängematten-Zone oder Platz für Yoga-Training, es gibt viele Ideen, wie die Stellflächen genutzt werden können. „Das ist eine großartige Idee“, fand Vize-Bürgermeister Christian Götz (BBV). Er regte jedoch an, die Gewerbetreibenden mit einzubinden, damit sie den Platz vor ihrem Laden für eine Aktion nutzen können. Es solle aber kein kommerzielles Angebot sein, betonte Miramontes. 

Oder doch wo anders?

Man wolle einen anderen Akzent als einen zusätzlichen Marktsonntag oder das Altstadtfest setzen, ergänzte Tourismusbeauftragte Claudia Metzner. Gewerbeverbandschef Franz Höfelsauer (CSU) kündigte ein Treffen mit Unternehmern und Verwaltung an, bei dem man das Thema besprechen könne. „Ich könnte mir schon vorstellen, die Parkplätze für etwas anderes zu nutzen, aber man sollte die Gewerbetreibenden ins Boot holen.“

Gabriele Fröhlich (SPD) fragte, ob man den Parking Day auch an einer anderen Stelle machen könne, denn an der B 2 gebe es vielleicht Probleme mit dem Verkehr. Hier müsse man noch im Detail prüfen, erklärte Ordnungsamtsleiterin Birgit Thron. Denn Taxistände, Behindertenparkplätze, Bushaltestellen und Lieferbereiche müsse man ohnehin aussparen. „Man muss den Betriebsablauf in Schuss halten.“ Karin Geißler (Grüne) regte noch eine kostenlose Radlwerkstatt an.  imu

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