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In Aich

Gespräch zum Thema Gülle-Ausbringung

Schadet die bodennahe Gülleausbringung der Futterqualität und dem Wasser? Diese Frage will Johann Schamberger, Kreisvorsitzender des Bundes deutscher Milchviehhalter (BDM), aufwerfen. 

Aich - Er lädt daher alle interessierten Landwirte am Donnerstag, 22. Februar, um 13 Uhr auf den Hof von Johann Schmid, Dorfstraße 3, in Aich ein.

Sprechen werden Schamberger selbst, Johann Schmid, ein Lohnunternehmer und ein Vertreter der Möscha GbR. Im Vorfeld schon hatte Schamberger in dieser Sache Kontakt mit Bayerns Agrarminister Manfred Brunner.
Die neue Dünge- und Kulturlandschaftverordnung bewirke, dass in noch kürzerer Zeit mehr Gülle auf Wiesen, Felder und Äcker ausgebracht werde, schrieb er an den Minister. Die Böden und die Pflanzen könnten diese Konzentration an Düngegaben auf Dauer nicht aushalten, warnt Schamberger.
Die Böden gingen immer mehr kaputt, auch Tiere würden letztlich geschädigt. Ganz allgemein beklagt Schamberger außerdem, dass die Landwirtschaft durch ständig neue Vorschriften und den damit verbundenen „Dokumentationswahnsinn“ auf eine harte Probe gestellt werde.
Während die Landwirte breitgefächerte Leistungen für die Menschen in der Region erbrächten, würden sie als Tiermörder und Umweltverschmutzer an den Pranger gestellt, beklagt Johann Schamberger. Er rät Berufskollegen, sich vom öffentlichen Leben zurück zu ziehen, um die Politik zur Vernunft zu bringen.  

st

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